John McPhee: «Brünn-Sieg 2016 motiviert mich»

Von Frank Aday
Moto3

2016 gewann John McPhee die Regenschlacht von Brünn auf Peugeot. In diesem Jahr will der Schotte auf der Honda des British Talent Teams erneut für ein Highlight sorgen.

Mit 83 Punkten liegt John McPhee auf dem sechsten Rang der Moto3-Gesamtwertung. Drei Mal stand er in den ersten neun Saisonrennen auf dem Podest. Seine Titelhoffnungen musste er mit 82 Punkten Rückstand jedoch bereits weitgehend begraben. In Brünn will der Vorjahressieger nun aber erneut glänzen.

John, wie bewertest du die erste Saisonhälfte?

Insgesamt verlief sie wirklich positiv. Ich war von Anfang an stark und stand drei Mal auf dem Podest. In den meisten Rennen konnte ich um den Sieg kämpfen, was großartig ist. Das war mein Ziel für diese Saison – von Anfang an vorne dabei sein. Das haben wir in der Mehrheit der Rennen geschafft. Doch es gab auch seltsame Rennen, in denen ich Probleme erlebte. Nun müssen wir aber auf den guten Ergebnissen aufbauen.

Nun beginnt die zweite Saisonhälfte auf einer besonderen Strecke für dich. In Brünn hast du deinen ersten GP-Sieg gefeiert. Wie erinnerst du dich nun daran?

Es war etwas, wovon ich schon seit einem jungen Alter träumte. So zu gewinnen, nach einer bis dahin so schwierigen Saison, war unglaublich. Das ist ein Gefühl, das du einfach wieder und wieder erleben willst, obwohl es einige Zeit dauert, bis man es wirklich realisiert hat.

Wie fühlt es sich an, nun zurück nach Brünn zu kommen? Stehst du unter zusätzlichem Druck, weil du im letzten Jahr gewonnen hast?

Es ist immer ein schönes Gefühl, auf eine Strecke zurückzukehren, mit der du gute Erinnerungen verbindest. In diesem Jahr ist alles anders für mich durch das Team und die neue Situation. Doch es ist sehr positiv, dass ich hier bereits gewinnen konnte. Der Sieg setzt mich aber nicht zusätzlich unter Druck, er ist eine gute Motivation, das zu wiederholen, und eine großartige Erinnerung.

Wie verlief die Sommerpause für dich? Bist du bereit für die zweite Saisonhälfte?

Definitiv. Die Pause war gut, um wieder Energie zu tanken. Ich habe viel für die zweite Saisonhälfte trainiert. Das Rennen in Deutschland war zwar nicht das beste Ende für die erste Saisonhälfte, aber ich zog die positive Aspekte daraus. Wir fanden eine gute Richtung mit dem Bike. Hoffentlich können wir in der zweiten Saisonhälfte darauf aufbauen und noch stärker werden.

Wie sehen deine Ziele für dieses Wochenende aus?

Ich will wieder an der Spitze dabei sein. Wir wollen an jedem Wochenende um einen Podestplatz kämpfen. Hier wird das nicht anders sein. Der Sieg aus dem letzten Jahr gibt mir zusätzliche Motivation. Ich werde das gesamte Wochenende zu hundert Prozent pushen, um mit dem bestmöglichen Ergebnis in die zweite Saisonhälfte zu starten. Auch was die Gesamtwertung betrifft, liegt noch ein langer Weg vor uns. Wir wollen bei jedem Rennen das Maximum herausholen.

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