Jack Miller: «Wir waren die beste Honda»

Von Otto Zuber
Moto3
Australier-Duell: Jack Miller bezwang Arthur Sissis (61)

Australier-Duell: Jack Miller bezwang Arthur Sissis (61)

Das Racing Team Germany hat mit den FTR-Honda-Motorrädern einen schweren Stand in der Moto3-WM 2013. Miller machte in Assen das Beste daraus.

Beim Moto3-Rennen von Assen wurde um die Ränge 7 und 8 die Australische Meisterschaft ausgetragen. Die beiden Aussis Jack Miller und Arthur Sissis kämpften und die Vorherrschaft, am Ende behielt Miller trotz der gegenüber der Werks-KTM unterlegenen FTR-Honda die Oberhand.

«Wir hatten ein gutes Rennen. Wir haben uns verbessert, darüber sich wir sehr glücklich», schilderte Miller aus dem Racing Team Germany. «Wir hatten etwas Pech, da ich durch einen abgenutzten Reifen in den letzten neun Runden etwas den Grip verlor. Davon abgesehen sind wir ein gutes Rennen gefahren und haben Punkte gesammelt. Wir sind die beste Honda», verwies der IDM-125-Meister von 2011 auf die unbefriedigende Situation bei der Materialsituation.

Wie in Barcelona hatte der 18-Jährige in der Startphase versucht, an der Spitzengruppe mit den besten KTM, Mahindra-Pilot Miguel Oliveira und Jonas Folger auf der Kalex-KTM mitzuhalten. Aber als der Windschatten abriss, musste sich der Australier auf die Verteidigung von Rang 7 und damit WM-Rang 10 beschränken.

Teamchef Dirk Heidolf war zufrieden und lobte auch John McPhee, der wegen einer Berührung mit Jakub Kornfeil mögliche WM-Punkte verpasste: «Das Rennen war bei beiden Fahrern richtig gut. Jack konnte gleich von Anfang an mit der schnellen Gruppe mithalten. Das war sehr wichtig für ihn, um sich vom Rest des Feldes abzusetzen. Er fuhr ein sehr cleveres Rennen. Anfangs ist er so gut es möglich war mitgefahren. Später war es ihm leider nicht möglich, ohne den nötigen Windschatten, schneller zu fahren. John ist ebenfalls ein sehr gutes Rennen gefahren. Er hat in einer großen Verfolgergruppe echt hart gefightet und fuhr teilweise die gleichen Rundenzeiten wie Jack. Das Rennen heute war ein guter Schritt für ihn nach vorn. In der letzten Runde hat er etwas Pech gehabt, als er durch Jakub Kornfeil in einer Kurve nach außen gedrückt wurde. Wir sind mit dem heutigen Rennergebnis trotzdem vollauf zufrieden.»

Nun wartet auf das Team Caretta Technology–RTG der Heimauftritt auf dem Sachsenring. Auf dieser Strecke holte Miller letztes Jahr mit ebenfalls unterlegenem Honda-Material Rang 4…

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