Kalex: Ein Moto3-Team kommt 2014 dazu

Von Matthias Dubach
Moto3
Das MarcVDS-Team wird auch 2014 für Talent Livio Loi eine Kalex-KTM vorbereiten

Das MarcVDS-Team wird auch 2014 für Talent Livio Loi eine Kalex-KTM vorbereiten

Dieses Jahr rüstet der deutsche Fahrwerkshersteller acht Fahrer in fünf Teams aus. 2014 soll die durch Motorenlieferant KTM bestimmte Maximalzahl von zehn Fahrern erreicht werden.

Durch die Leistungen von Jonas Folger mutierte das Team Mapfre Aspar zum Spitzenteam von Kalex-KTM. Der zweitbeste Pilot in der WM mit dem Chassis aus Deutschland ist Jakub Kornfeil auf Rang 13, der Tscheche fährt für RW Racing GP. Diese beiden Teams dürften Kalex auch 2014 weiterhin treu bleiben. «Mit Aspar stecken wir in den Verhandlungen. Ich hoffe, dass wir bis in Brünn die weitere Zusammenarbeit bestätigen können», erklärte Kalex-Designer Alex Baumgärtel. «Auch RW will weitermachen.»

Auch Kiefer Racing, dieses Jahr sind Toni Finsterbusch und Florian Alt als einzige Kalex-KTM-Piloten noch punktelos, wollen weiterhin auf die Fahrwerke aus Bobingen vertrauen. Mit Tec-Interwetten (Philipp Öttl) und MarcVDS (Livio Loi) wird sicher weitergemacht.

Baumgärtel: «Ich denke, ein Team wird noch dazukommen. Zehn Fahrer sind für uns von der Zusammenarbeit mit KTM her möglich». Alain Bronec, Teamchef von bei CIP ist dieses Jahr ein Opfer der schwachen Honda-Motoren, die bei den beiden Piloten Alan Techer und Juanfran Guevara in TSR-Fahrwerken stecken. Bronec: «Es ist schwierig dieses Jahr. Kalex-KTM ist für nächstes Jahr eine Möglichkeit. Wir haben auch mit Mahindra gesprochen, sie scheinen etwas preiswerter zu sein. Aber das kommt immer drauf an, wie es mit den Ersatzteilen aussieht. Wenn du viele Stürze hast, kann die eigentlich günstigere Lösung plötzlich teurer werden.»

Der Preis bei Kalex ist aber fix, wie Baumgärtel betont: «Das Level ist so, wie es ist. Die Moto3 ist sowieso weniger rentabel als die Moto2, es geht weniger kaputt!» Bronec hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass Honda seine Bemühungen in der 250-ccm-Klasse auf 2014 wieder intensiviert. Durch seine Zusammenarbeit mit dem japanischen Chassisbauer TSR ist ein Bruch mit Honda für den Ex-GP-Fahrer heikler als für andere Teams in der Moto3-Klasse.

Wahrscheinlicher ist ein Kalex-Deal mit dem Team Italia FMI. Koordinator Alfredo Mastropasqua bestätigte in Indianapolis die Gespräche mit Kalex engineering und sprach von einer interessanten Offerte. Aber beim italienischen Nachwuchsteam (2012 mit Romano Fenati und Francesco Bagnaia am Start) bleibt auch Mahindra eine Variante.

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