WM-Leader Jack Miller: «Ich habe das nicht erwartet»

Von Oliver Feldtweg
Moto3
Jack Miller

Jack Miller

Der australische Moto3-WM-Leader Jack Miller (19) ist mit der ersten Saisonhälfte nur zur Hälfte zufrieden. «Ich habe zwei Fehler gemacht, die nicht passieren sollten.»

«Ich durfte mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen» sagte Jack Miller in der ersten Moto3-WM-Saisonhälfte immer wieder.

Der KTM-Werksfahrer aus dem Red Bull Ajo-Team fuhr gleich beim ersten Rennen in Katar zum Sieg, das war sein erster Podestplatz in der Weltmeisterschaft. Inzwischen hat er vier Moto3-GP-Siege errungen, er liegt in der WM 19 Punkte vor Alex Márquez. Trotz zwei Stürzen und Nullern in Mugello und Assen.

Auf einer Skala von 1 bis 10: Welche Note gibst du dir für die erste Saisonhälfte?

Eine 5. Denn obwohl wir vier Siege haben und in der WM in Führung liegen, gibt es einige Rennen, wo ich schwere Fehler gemacht habe.
Solche Fehler können wir uns nicht leisten, wenn wir den Titel gewinnen wollen.

Du hast vor dieser Saison in deinen zwei WM-Jahren keinen Podestplatz verbucht. Hast du erwartet, dass du bei Halbzeit Spitzenreiter sein würdest?

Wenn ich die Wahrheit sagen soll, dann muss ich zugeben: Ich habe das nicht erwartet. Aber es war mein Ziel. Ich hoffe, ich könnte ein Rennen gewinnen oder zumindest auf das Podest fahren.
Aber gleich in Katar zu gewinnen, das war einmalig. Mein erstes Podest war gleich ein Sieg! Es ist eine grossartige Freude, nach neun Rennen WM-Leader zu sein.

Was war dein bestes Rennen bisher?

Obwohl mir der Sieg in Deutschland viel Freude gemacht hat, muss ich da Le Mans an erster Stelle erwähnen. Weil es anders war... Das war ein Rennen mit pausenlosen Überholmanövern. Ohne Atempause.
Wenn du nach so einem Rennen als Erster über den Zielstrich fährst, fühlst du dich sogar noch besser als sonst.

Du hast erwähnt, dass es Rennen wie Mugello und Assen gab, wo es nicht nach deinem Wunsch gelaufen ist.

Mugello, ja, ohne Zweifel. In Assen sind wir das ganze Weekend stark unterwegs gewesen. Auch im Rennen hätte das einer unserer schönsten Grand Prix werden können. Wir hatten die Pole-Position. Mugello war anders; dort haben wir im Rennen gelitten, am Schluss ist der Sturz passiert.

Besteht ein Unterschied zwischen dem Jack Miller von 2013 und dem Jack Miller von 2014? Im Vorjahr warst du WM-Siebter.

Ich glaube ernsthaft, dass ich derselbe Fahrer bin. Ja, ich habe meine Fahrtechnik verbessert und habe mir eine andere Arbeitsweise angeeignet.
Das Red Bull Ajo KTM Team ist sehr professionell. Sie kümmern sich um das kleinste Detail. Es ist eine einmalige Gelegenheit, in diesem Team fahren zu dürfen. Ich freue mich darüber und mache das Beste daraus.

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