Aleix Espargaró (Aprilia): «Warte auf 2018-Maschine»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Aleix Espargaró auf der Aprilia

Aleix Espargaró auf der Aprilia

Aprilia-Werkspilot Aleix Espargaró hat bei den letzten drei Grand Prix nicht gepunktet. Beim Valencia-Test fuhr er in die Top-Ten. Jetzt ist er gespannt auf die Aprilia für 2018.

Aleix Espargaró und Aprilia Racing haben in der MotoGP-WM mit dem 15. WM-Rang und nur 62 Punkten aus 18 Rennen die Erwartungen bei weitem nicht erfüllt, obwohl die RS-GP 17 durchaus schlagkräftig war. Aber der Spanier musste nicht weniger als zehn Nuller hinnehmen.

Zur Erinnerung: Álvaro Bautista fuhr im Vorjahr zehnmal in die Top-Ten, Er wurde WM-Zwölfter mit 82 Punkten und liess Espargaró auch 2017 in der WM hinter sich – mit einer Vorjahres-Ducati von Pull & Bear-Aspar.

Aleix schaffte in diesem Jahr nur sieben Top-Ten-Ergebnisse, eines mehr als Stefan Bradl in der Saison 2016, als der Bayer bei Aprilia 63 Punkte sammelte und sechs Top-Ten-Ergebnisse erzielte.

Beim Zwei-Tage-Test in Valencia schaffte Aleix Espargaró den neunten Gesamtrang; er büßte 0,723 Sekunden auf die Bestzeit von Marc Márquez ein.

«Wir hatten nicht viele neue Teile für diesen Test, aber eine neue Schwinge und ein neues Chassis. Besonders die neue Schwinge hat mich nicht überzeugt, sie bedeutet keinen Fortschritt», urteilte Aleix. «Sie bringt nicht das, was wir erwartet haben. Aber wir haben am Motorrad viele unterschiedliche Konfigurationen bei der Balance und bei der Fahrwerksgeometrie probiert. Ich bin mit unserer Performance zufrieden, auch wenn wir wenig Neues zu probieren hatten. Immerhin konnten wir nach einem schwierigen Wochenende bestätigen, dass wir hier unter 1:31 min fahren können. Das ist gut. Nächste Woche testen wir in Jerez, eine ganze andere Piste. Es wird interessant, dort weiter zu testen und Dinge zu probieren.»

«Wir werden in Jerez keine zusätzlichen neuen Teile haben. Wir wollen dort nur herausfinden, ob die Piste n Jerez bei Schwinge und Chassis dieselben Erkenntnisse liefert wie Valencia. Wir müssen dann die Richtung für 2018 festlegen. Wir haben hier zum Beispiel unterschiedliche Sitze probiert und eine veränderte Gewichtsverteilung. Das werden wir auch in Jerez probieren. Dann warten wir auf die 2018-Maschine, die Ende Januar in Malaysia einsatzbereit sein soll.»

Gesamtzeiten des MotoGP-Tests in Valencia,14./15. November

1. Marc Márquez (Honda), 1:30,033 min
2. Maverick Viñales (Yamaha), 1:30,189
3. Johann Zarco (Yamaha), 1:30,389
4. Dani Pedrosa (Honda), 1:30,436
5. Valentino Rossi (Yamaha), 1:30,519
6. Jorge Lorenzo (Ducati), 1:30,534
7. Jack Miller (Ducati), 1:30,635
8. Cal Crutchlow (Honda), 1:30,654
9. Aleix Espargaró (Aprilia), 1:30,756
10. Andrea Dovizioso (Ducati), 1:30,850
11. Andrea Iannone (Suzuki), 1:30,877
12. Pol Espargaró (KTM), 1:31,100
13. Bradley Smith (KTM), 1:31,202
14. Tito Rabat (Ducati), 1:31,386
15. Alex Rins (Suzuki), 1:31,516
16. Danilo Petrucci (Ducati), 1:31,721
17. Franco Morbidelli (Honda), 1:31,786
18. Takaaki Nakagami (Honda), 1,31,867
19. Scott Redding (Aprilia), 1:32,075
20. Karel Abraham, Ducati), 1:32,445
21. Xavier Siméon (Ducati), 1:32,698
22. Takumi Takahashi (Honda), 1:33,569

Die Mittwoch-Zeiten des MotoGP-Tests in Valencia, 17 Uhr:

1. Marc Márquez (Honda) 1:30,033 min
2. Dani Pedrosa (Honda) +0,403 sec
3. Johann Zarco (Yamaha) +0,406
4. Jorge Lorenzo (Ducati) +0,501
5. Maverick Viñales (Yamaha) +0,607
6. Cal Crutchlow (Honda) +0,621
7. Valentino Rossi (Yamaha) +0,691
8. Jack Miller (Ducati) +0,827
9. Andrea Iannone (Suzuki) +0,844
10. Aleix Espargaró (Aprilia) +0,856
11. Pol Espargaró (KTM) +1,067
12. Bradley Smith (KTM) +1,169
13. Tito Rabat (Ducati) +1,353
14. Alex Rins (Suzuki) +1,483
15. Andrea Dovizioso (Ducati) +1,725
16. Franco Morbidelli (Honda) +1,753
17. Takaaki Nakagami (Honda) +1,834
18. Danilo Petrucci (Ducati) +1,841
19. Scott Redding (Aprilia) +2,325
20. Xavier Siméon (Ducati) +2,665
21. Takumi Takahashi (Honda) +3,837

Die Dienstag-Zeiten des MotoGP-Tests in Valencia, 17 Uhr

1. Maverick Viñales (Yamaha) 1:30,189 min
2. Johann Zarco (Yamaha) +0,200 sec
3. Marc Márquez (Honda) +0,312
4. Valentino Rossi (Yamaha) +0,330
5. Jack Miller (Ducati) +0,446
6. Aleix Espargaró (Aprilia) +0,567
7. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,661
8. Jorge Lorenzo (Ducati) +0,870
9. Pol Espargaró (KTM) +0,977
10. Cal Crutchlow (Honda) +1,070
11. Dani Pedrosa (Honda) +1,139
12. Bradley Smith (KTM) +1,226
13. Tito Rabat (Ducati) +1,484
14. Danilo Petrucci (Ducati) +1,532
15. Scott Redding (Aprilia) +1,886
16. Karel Abraham (Ducati) +2,256
17. Takaaki Nakagami (Honda) +2,534
18. Franco Morbidelli (Honda) +2,573
19. Takumi Takahashi (Honda) +3,380
20. Xavier Simeon (Ducati) +4,053

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