Stefan Bradl & Marc Márquez: «Spielberg einzigartig»

Von Mario Furli
Eines fehlt MotoGP-Champion Marc Márquez noch: Ein Sieg auf dem Red Bull Ring von Spielberg. Auch Stefan Bradl, der wieder auf der Repsol-Honda von Jorge Lorenzo sitzt, hat in Österreich noch eine Rechnung offen.

Für die MotoGP-Asse geht es Schlag auf Schlag – nach dem Brünn-GP und dem anschließenden Test am gestrigen Montag macht sich das Fahrerlager auf nach Österreich. «Seit wir aus der Sommerpause zurückgekehrt sind, waren wir viel beschäftigt. Natürlich sind wir glücklich mit dem Ergebnis in Brünn, aber jetzt müssen wir uns wieder konzentrieren und auf Österreich vorbereiten», betonte WM-Leader Marc Márquez im Hinblick auf das elfte Kräftemessen der Saison. Nach seinem sechsten Saisonsieg weist er ein beruhigendes Polster von 63 Punkten auf den WM-Zweiten Andrea Dovizioso (Ducati) auf.

«Der Red Bull Ring ist eine einzigartige Strecke, die den Bremsen und der Power des Motorrads viel abverlangt. In der Vergangenheit gab es dort einige sehr aufregende Rennen, also glaube ich, dass es auch in diesem Jahr interessant sein wird», meinte der fünffache MotoGP-Champion. In Spielberg jagt der Repsol-Honda-Star, der in Brünn mit seinem insgesamt 76. GP-Sieg mit Mike Hailwood gleichzog, nach zwei zweiten Plätzen in Folge den ersten Triumph beim Österreich-GP.

Während sich Jorge Lorenzo noch von der Wirbelverletzung erholt, ist neben dem WM-Leader wieder Stefan Bradl auf der Repsol-Honda im Einsatz. Nach dem dritten Platz beim Acht-Stunden-Klassiker von Suzuka fiel dem Deutschen die Umstellung auf das MotoGP-Bike und die Michelin-Reifen in Brünn zunächst schwer, dazu kam einiges an Testarbeit. Für den Österreich-GP traut er sich aber mehr zu: «Ich freue mich darauf, wieder auf das Motorrad zu steigen, nachdem ich in Brünn wieder das Feeling mit der Honda RC213V gefunden habe. Ich glaube, dass wir in Österreich viel schneller mit der Pace dabei sein können.»

In Brünn landete Bradl auf Rang 15, zuvor war er in der laufenden Saison auf dem Sachsenring und in Jerez (als Wildcard-Fahrer) schon in die Top-10 gefahren. Dass sein bisher einziger Auftritt auf dem Red Bull Ring – Platz 19 auf Aprilia im Jahr 2016 – alles andere als erfolgreich verlief, beunruhigt ihn dabei nicht: «Es ist eine Strecke, auf der ich nur einmal gefahren bin, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Repsol Honda Team das, was wir brauchen, sehr schnell lernen können. Ich möchte mich nochmals bei HRC und dem Team bedanken, dass sie mir diese Gelegenheit geben. Ich bin mir sicher, dass wir zusammen wieder ein produktives Wochenende haben werden.»

WM-Stand nach 10 von 19 Rennen:

1. Marc Márquez, 210 Punkte. 2. Dovizioso 147. 3. Petrucci 129. 4. Rins 114. 5. Viñales 91. 6. Rossi 90. 7. Miller 86. 8. Quartararo 676. 9. Crutchlow 78. 10. Pol Espargaró 61. 11. Nakagami 57. 12. Morbidelli 52. 13. Mir 39. 14. Aleix Espargaró 31. 15. Iannone 21. 16. Lorenzo 19. 17. Zarco 18. 18. Oliveira 18. 19. Bagnaia 15. 20. Rabat 14. 21. Bradl 13.

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