Alberto Puig zu Alex Márquez: «Alles lief nach Plan»

Von Otto Zuber
MotoGP
Alex Márquez

Alex Márquez

In Valencia bestritt Moto2-Weltmeister Alex Márquez seinen ersten Einsatz als Honda-Werksfahrer. Dabei stellte sich der Bruder von Champion Marc Márquez ganz gut an, wie Repsol-Honda-Teamchef Alberto Puig bestätigte.

Klassen-Neuling Alex Márquez hat in Valencia seinen ersten Einsatz als MotoGP-Werksfahrer für das Repsol-Honda-Team bestritten, auch wenn der Aufsteiger für die ersten Testfahrten noch in der LCR-Box untergebracht worden war. Und der Moto2-Champion, der die Mannschaft um Crew-Chief Ramon Aurin seines Vorgängers Jorge Lorenzo übernommen hat, konnte bereits die ersten Fortschritte verbuchen.

Diese zeigten sich auch auf der Zeitenliste, denn im Verlauf des zweiten Tages konnte der Rookie seine Tagesbestzeit um sechs Zehntel verbessern. Auf der kombinierten Zeitenliste belegte er nach insgesamt 123 Runden den 22. Platz, nur Brad Binder vom Red Bull-KTM-Werksteam war noch langsamer als der Bruder von Champion Marc Márquez unterwegs.

Dennoch konnte der zwölffache GP-Sieger erste Fortschritte machen, wie Repsol-Honda-Teamprinzipal Alberto Puig in Valencia erklärte. «Der Start am ersten Tag verlief nicht so gut, er musste einen Crash einstecken», erzählte der Spanier. «Doch ab dann wurde er wieder schneller und am zweiten Testtag kam er bei seiner ersten Ausfahrt bereits an die Rundenzeiten des Vortages heran. Das war sehr gut», fügte er schnell an.

«Alex konnte sich stetig verbessern, auch wenn er nicht superschnell unterwegs war», fügte Puig an. «Aber er hat das Bike Schritt für Schritt besser kennengelernt und ich denke, er wollte auch nicht zu sehr ans Limit gehen, um einen weiteren Crash zu vermeiden. Er hört aber gut zu und hat auch noch viel zu lernen. Insgesamt verlief der Test wie erwartet, es gab nichts Ungewöhnliches, alles lief nach Plan.»

Weltmeister Marc Márquez kommentierte die Arbeit seines Bruders und Teamkollegen folgendermassen: «Ich fuhr eine Runde hinter ihm und er fuhr nicht so schlecht. Derzeit hat er Mühe mit dem schwierigsten Bereich des Bikes, beim letzten Abschnitt des Bremsprozesses. Ich habe deshalb schon viele Crashs einstecken müssen und Cal Crutchlow auch. Er braucht natürlich noch etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen.»

Valencia-Test, Gesamtwertung 19./20. November

1. Viñales, Yamaha, 1:29,849 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:30,013 min, + 0,164 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:30,114, + 0,265
4. Crutchlow, Honda, 1:30,316, + 0,467
5. Mir, Suzuki, 1:30,427, + 0,578
6. Rins, Suzuki, 1:30,503, + 0,654
7. Marc Márquez, Honda, 1:30,556, + 0,707
8. Dovizioso, Ducati, 1:30,665, + 0,816
9. Pol Espargaró, KTM, 1:30,685, + 0,836
10. Rossi, Yamaha, 1:30,781, + 0,932
11. Miller, Ducati, 1:30,854, + 1,005
12. Rabat, Ducati, 1:31,258, + 1,409
13. Pirro, Ducati, 1:31,424, + 1,575
14. Petrucci, Ducati, 1:31,433, + 1,584
15. Pedrosa, KTM, 1:31,470, + 1,621
16. Lecuona, KTM, 1:31,515, + 1,666
17. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,526, + 1,677
18. Abraham, Ducati, 1:31,597, + 1,748
19. Bradl, Honda, 1:31,657, + 1,808
20. Iannone, Aprilia, 1:31,674, + 1,825
21. Smith, Aprilia, 1:32,090, + 2,241
22. Alex Márquez, 1:32,235, + 2,386
23. Binder, KTM, 1:32,367, + 2,518

Valencia-Test, 20. November

1. Viñales, Yamaha, 1:29,849 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:30,013 min, + 0,164 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:30,114, + 0,265
4. Crutchlow, Honda, 1:30,316, + 0,467
5. Mir, Suzuki, 1:30,427, + 0,578
6. Rins, Suzuki, 1:30,503, + 0,654
7. Marc Márquez, Honda, 1:30,556, + 0,707
8. Pol Espargaró, KTM, 1:30,685, + 0,836
9. Rossi, Yamaha, 1:30,781, + 0,932
10. Miller, Ducati, 1:30,854, + 1,005
11. Dovizioso, Ducati, 1:31,143, + 1,294
12. Rabat, Ducati, 1:31,258, + 1,409
13. Pirro, Ducati, 1:31,424, + 1,575
14. Pedrosa, KTM, 1:31,470, + 1,621
15. Lecuona, KTM, 1:31,515, + 1,666
16. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,526, + 1,677
17. Abraham, Ducati, 1:31,597, + 1,748
18. Bradl, Honda, 1:31,657, + 1,808
19. Iannone, Aprilia, 1:31,800, + 1,951
20. Alex Márquez, Honda, 1:32,235, + 2,386
21. Smith, Aprilia, 1:32,249, + 2,400
22. Binder, KTM, 1:32,367, + 2,518

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