Marc Márquez (Honda): Nach Jerez-Test in die Klinik

Von Nora Lantschner
MotoGP
Marc Márquez: Die rechte Schulter macht ihm Sorgen

Marc Márquez: Die rechte Schulter macht ihm Sorgen

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez macht sich gleich nach dem Jerez-Test auf in die Dexeus-Universitätsklinik von Barcelona. Der Repsol-Honda-Star verletzte sich am Montag an der rechten Schulter.

Weltmeister Marc Márquez stürzte bereits am ersten Testtag in Jerez und zog sich dabei eine Subluxation der rechten Schulter zu. Dieselbe Schulter wurde bereits bei seinem heftigen Abflug im Qualifying zum Malaysia-GP in Mitleidenschaft gezogen.

Der Repsol-Honda-Star begab sich schon am Montag in das Medical Center, wo dann aber vorläufig Entwarnung gegeben wurde. Tatsächlich kehrte der 26-jährige Spanier schnell wieder auf seine RC213V zurück, um die Entwicklungsarbeit im Hinblick auf die kommende Saison fortzusetzen.

Nun wurde aber bekannt, dass Marc Márquez sich gleich nach dem Jerez-Test in die Dexeus-Universitätsklinik von Barcelona begeben wird, wo sein Vertrauensarzt Dr. Xavier Mir am Mittwoch die betroffene Schulter untersuchen wird, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Zur Erinnerung: Anfang Dezember des Vorjahres musste sich der achtfache Weltmeister einer aufwendigen Operation an der linken Schulter unterziehen, um diese zu stabilisieren.

Eine gute Stunde vor dem offiziellen Ende des zweiten und letzten Testtages in Jerez liegt Marc Márquez unterdessen mit einer Zeit von 1:37,820 min weiter auf Platz 1. Nur Maverick Viñales war am Montag in 1:37,131 min schon schneller gefahren. Die nassen Bedingungen auf dem Circuit de Jerez – Ángel Nieto lassen seit der Mittagszeit keine schnellen Zeiten mehr zu, auch wenn noch vereinzelt Fahrer ihre Runden drehen.

Jerez-Test, 26. November, Stand 16 Uhr:

1. Marc Márquez, Honda, 1:37,820 min
2. Rins, Suzuki, + 0,017 sec
3. Mir, Suzuki, + 0,139
4. Viñales, Yamaha, + 0,144
5. Quartararo, Yamaha, + 0,153
6. Dovizioso, Ducati, + 0,166
7. Morbidelli, Yamaha, + 0,280
8. Miller, Ducati, + 0,293
9. Pol Espargaró, KTM, + 0,391
10. Rossi, Yamaha, + 0,532
11. Iannone, Aprilia, + 0,622
12. Petrucci, Ducati, + 0,632
13. Crutchlow, Honda, + 0,854
14. Rabat, Ducati, + 0,993
15. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,120
16. Guintoli, Suzuki, + 1,142
17. Alex Márquez, Honda, + 1,404
18. Pedrosa, KTM, + 1,774
19. Pirro, Ducati, + 2,025
20. Lecuona, KTM, + 2,060
21. Smith, Aprilia, + 2,064
22. Binder, KTM, + 2,123
23. Granado, Ducati, + 12,101

Jerez-Test, 25. November:

1. Viñales, Yamaha, 1:37,131 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:37,885 min, + 0,754 sec
3. Mir, Suzuki, 1:38,012, + 0,881
4. Rins, Suzuki, 1:38,089, + 0,958
5. Morbidelli, Yamaha, 1:38,117, + 0,986
6. Marc Márquez, Honda, 1:38,227, + 1,096
7. Crutchlow, Honda, 1:38,253, + 1,122
8. Pol Espargaró, KTM, 1:38,348, + 1,217
9. Petrucci, Ducati, 1:38,358, + 1,227
10. Dovizioso, Ducati, 1:38,474, + 1,343
11. Miller, Ducati, 1:38,492, + 1,361
12. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:38,500, + 1,369
13. Iannone, Aprilia, 1:38,751, + 1,620
14. Rossi, Yamaha, 1:38,759, + 1,628
15. Rabat, Ducati, 1:39,103, + 1,972
16. Guintoli, Suzuki, 1:39,148, + 2,017
17. Alex Márquez, Honda, 1:39,413, + 2,282
18. Smith, Aprilia, 1:39,588, + 2,457
19. Pirro, Ducati, 1:39,652, + 2,521
20. Lecuona, KTM, 1:39,933, + 2,802
21. Binder, KTM, 1:39,980, + 2,849
22. Granado, Ducati, 1:43,056, + 5,925

Zum Vergleich: Fabio Quartararo stand beim Jerez-GP 2019 mit 1:36,880 min auf der Pole-Position.

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