Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In Le Mans wurde berichtet, Jorge Lorenzo habe bereits einen seiner fünf erlaubten Yamaha-YZR-M1-Werksmotoren wegen eines Defekts aus dem Kontingent entfernen lassen müssen. Schon im Vorjahr hatte der Weltmeister in Assen ein Triebwerk eingebüsst, als er im Rennen von Landsmann Alvaro Bautista nach dem Start in der ersten Kurve abgeschossen wurde.
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2012 waren allerdings noch sechs Triebwerk erlaubt, in dieser Saison müssen die zwölf Prototypen-Piloten von Honda, Yamaha und Ducati erstmals mit fünf Triebwerken über die 18 Grands Prix (Trainings und Rennen) kommen. Die Laufzeiten müssen also deutlich verlängert werden. Beim Yamaha-Werksteam wird dieser Vorfall bisher dementiert. "Nein. Aber alle Yamaha-Fahrer sind für das Rennen in Le Mans auf den dritten Motor umgestiegen", erklärte Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg.
Das wirkt trotzdem erstaunlich: Yamaha hat also beim vierten Rennen den dritten frischen 1000-ccm-Motor in Betrieb genommen. Bleiben zwei ganz frische Motoren für die restlichen 14 Rennen. Das sieht nach hohem Verschleiss aus. Die gebrauchten Motoren werden allerdings vor allem in den freien Trainings weiter eingesetzt - und bei Regen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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