Euro Moto Supersport
Lennox Lehmann findet seine dritten Supersport-Plätze nicht prickelnd
Auch wenn es sich noch nicht in messbaren Ergebnissen niederschlägt, ist der einzige Schweizer in der Euro Moto Supersport dabei. Es fehlt nicht mehr viel, damit es auch in den Rennen klappt.
An der Spitze der Euro Moto Supersport hat der Pole Daniel Blin in dieser Saison bereits alle vier Rennen, die im Angebot der bisherigen Saison 2026 waren für sich und das AF Racingteam einkassiert. Sein Schweizer Teamkollege Marcel Brenner muss sich noch in Geduld üben, um zur Pokalsammlung des Ducati-Teams aus Polen etwas beitragen zu können. In Brünn wurde es noch nichts mit einem Podestplatz. Die gingen wie schon am Sachsenring, dem Auftakt der Saison, an Blin, Dirk Geiger und Lennox Lehmann.
«Die erarbeiteten und sehr starken Leistungen in Brünn wurden leider noch nicht mit einem Podium belohnt», stellt auch Marcel Brenner nüchtern fest. «Wir sind aber sehr nah dran. Freie Trainings Donnerstag Platz 3, freie Trainings Freitag Platz 2, Qualifikationstrainings Platz 3, Warm-up Platz 2.» Somit konnte Marcel in beiden Rennen von Position 3 aus ins Rennen gehen. Genutzt hat ihm der gute Startplatz allerdings nichts
«Mit dem Wochenende in Brno können wir insgesamt zufrieden sein», betont er dennoch. «Über die Tage hinweg konnten wir uns stetig steigern und ich habe mich auf dem Bike immer wohler gefühlt. Ein großes Dankeschön an mein Team, das einen super Job macht. Besonders schade war das erste Rennen. Meine Pace war sehr stark und ich bin überzeugt, dass das ein richtig gutes Rennen geworden wäre. Nach einem Überholmanöver eines Konkurrenten wollte ich sofort zurückschlagen. Dabei hat mir etwas die Geduld gefehlt und ich bin gestürzt.»
Besonders beeindruckend ist aktuell das Niveau an der Spitze der Meisterschaft.Marcel Brenner
«Auch wenn es mein Fehler war, war es mein erster Sturz seit über einem Jahr», hält er fest. «Das zeigt mir, dass ich wieder voll pushen und ans Limit gehen kann. Bis zum Sonntag waren wir konstant vorne dabei und konnten uns das gesamte Wochenende über in den Top 3 behaupten.»
«Für Rennen 2 haben wir uns am Sonntagmorgen beim Warm-up wahrscheinlich etwas vom alten Reifen täuschen lassen. Die Änderung am Setup war im Nachhinein nicht die richtige Richtung, wodurch ich nicht ganz so angreifen konnte, wie ich es mir vorgestellt hatte. Am Ende wurde es Rang 5. Besonders beeindruckend ist aktuell das Niveau an der Spitze der Meisterschaft. Die ersten fünf Fahrer bewegen sich auf einem extrem hohen Level und die Abstände untereinander sind minimal. Dahinter wird es bereits etwas deutlicher. Umso mehr freut es mich, dass wir uns konstant in dieser Spitzengruppe bewegen und uns regelmäßig drum kämpfen können. Wir nehmen wichtige Punkte und viele positive Erkenntnisse mit. Die Richtung stimmt, der Speed ist da und jetzt richten wir den Fokus auf Most.»
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