Expertise: Ducati-Ass Fabio Di Giannantonio erklärte den Aprilia-Vorteil
Der MotoGP-Triumph in seiner Heimat bileb aus. Doch VR46-Pilot Fabio Di Giannantonio festigte seine Ducati-Führungsrolle. In Ungarn nahm sich «Diggia» Zeit, um die Aprilia-Überlegenheit zu erklären.
Der GP-Sieger von Catalunya – es war der bislang einzige für Ducati 2026 – sah auch beim letzten GP in Italien wie der Favorit aus. Doch mit Fortschreiten des Events wurde Fabio Di Giannantonio das Blatt aus der Hand genommen. Kernproblem war dabei das Qualifying. Als es drauf ankam, ging nicht mehr als Position 7.
Im Sprint reicht es dennoch zu Platz 3. Wieder war «Diggia» bester Ducati-Athlet, und im GP bedeutete Platz 3 eine Stabilisierung des dritten WM-Rangs. Vorzuwerfen hatte sich Di Giannatonio weder sich noch seinem Hersteller etwas. «Ich sehe uns in der Lage, um den Sieg zu kämpfen, aber natürlich sind wir nicht mehr in der Lage, in der wir schon einmal waren. Ich erinnere mich an Rennen von Pecco 2023, da war er seinem Paket in allen Belangen überlegen, wer musste quasi gewinnen und wusste manchmal gar nicht, warum er auf P1 war.»
Di Giannantonio weiter: «Heute hat aber kein Hersteller ein Paket, das überall besser ist. Wir reden immer von Teilbereichen. Und was Aprilia gerade am besten beherrscht, ist es, die Leistung des Hinterreifens länger zu konservieren, indem sie das Bike am Kurveneingang herausragend über das Vorderrad fahren. Dadurch wird der hintere Teil des Bike am Kurveneingang stärker geschont. Erinnert ihr euch an den Kommentar von Jorge bei seinem ersten Test? Er sagte: «Die Front ist fantastisch.» Ich habe das in Mugello versucht zu kompensieren, bin extrem hart übers Vorderrad gefahren – habe alles versucht. Wir haben wirklich auch ein sehr gutes Bike – aber aktuell operieren wir am Limit.»
Der WM-Dritte erkennt den Status des Aprilia an. Angesprochen auf die selbstbewussten Feiererbilder sagte er: «In Italien gibt es halt zwei sehr starke Hersteller und jeder ist unbedingt der Beste. Man muss es anerkennen, nach Doppelsiegen.»
Zum Mediengespräch im Balaton Park erschien der klar beste Ducati-Pilot 2026 erneut mit einem getapten Finger, eine Nachwirkung der leichten Verletzung, die im Nachgang des schockierenden Abflugs von Alex Marquez in Catalunya versucht wurde Fabio Di Giannantonio bestätigte: «Der Finger ist leider noch nicht in perfekter Verfassung, voll bewegen kann ich ihn nicht. Auch wenn ich nicht 100 Prozent fit bin – beim Fahren sollte alles in Ordnung sein.»
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