Jonathan Rea sogar schneller als MotoGP-Piloten

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Jonathan Rea

Jonathan Rea

0,7 Sekunden nahm Jonathan Rea (Kawasaki) am dritten Testtag in Jerez dem Zweitschnellsten Superbike-Fahrer Chaz Davies (Ducati) ab. Auch der Vergleich mit den 15 MotoGP-Piloten war interessant.

Kein anderer Hersteller hat ein so umfangreiches Testprogramm wie Kawasaki. Den zwei Tagen letzte Woche in Aragón folgen vier diese Woche in Jerez, vor dem Saisonstart in Australien Ende Februar stehen weitere neun Testtage in Aragón, Jerez und auf Phillip Island an.

Dann soll die neue ZX-10RR soweit sein, um ab dem ersten Rennen zu siegen. Jonathan Rea benützt während der Tests zwei verschiedene Maschinen, nach seiner Frau Tash und seinem ersten Sohn Jake benannt.

Obwohl der Weltmeister früh Feierabend machte, war am Schluss lediglich Héctor Barberá auf seiner MotoGP-Ducati 0,125 sec schneller, alle anderen 14 Piloten aus der Königsklasse ließ Rea (1:39,739 min) hinter sich. Die Superbike-Konkurrenten sowieso.

«Wir probierten ein paar Dinge mit der Kraftübertragung und Kupplung, dazu eine andere Strategie für die Motorbremse, welche sehr gut funktioniert», erzählte Rea SPEEDWEEK.com. «Ich fuhr immer vier oder sechs Runden am Stück und arbeitete unsere Liste ab. Die alte und neue Gabel von Showa testeten wir gegen. Ich mag gewisse Eigenschaften von beiden Gabeln. Wir hatten ein paar Bremsprobleme, die Bremsleistung war inkonstant. Daraufhin versuchte ich andere Kombinationen aus Bremszangen, Hauptzylinder und so weiter. Jetzt sind wieder beide Bikes gut, ich fühle mich wohl. Meine Pace stimmt und auch wenn ich eine Pole-Runde fahre, bin ich wirklich schnell. Zu den schnelleren Rundenzeiten am Mittwoch trug bei, dass mehr Gummi auf dem Asphalt war, das ist ein wichtiger Faktor.»

Zeiten Testfahrten Jerez:

Mittwoch (23.11.):

1. Héctor Barberá, Ducati, 1:39,614 min
2. Jonathan Rea*, Kawasaki, 1:39,739
3. Loris Baz, Ducati, 1:39,806
4. Alvaró Bautista, Ducati, 1:39,862
5. Scott Redding, Ducati, 1:40,085
6. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:40,086
7. Michele Pirro, Ducati, 1:40,092
8. Andrea Iannone, 1:40,149
9. Jack Miller, Honda, 1:40,340
10. Chaz Davies*, Ducati, 1:40,409
11. Danilo Petrucci, Ducati, 1;40,432
12. Karel Abraham, Ducati, 1:40,484
13. Tom Sykes*, Kawasaki, 1:41,023
14. Alex Lowes*, Yamaha, 1:40,985
15. Lorenzo Savadori*, Aprilia, 1:41,048
16. Marco Melandri*, Ducati, 1:41,288
17. Leon Camier*, MV Agusta, 1:41,486
18. Eugene Laverty*, Aprilia, 1:41,692
19. Michael van der Mark*, Yamaha, 1:41,830
20. Mika Kallio, KTM, 1:41,889
21. Takuya Tsuda, Suzuki, 1:42,003
22. Bradley Smith, KTM, 1:42,362
23. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:42,531
24. Sam Lowes, Aprilia, 1:43,021
* = Superbike-WM-Fahrer

Dienstag (22.11.):

1. Jonathan Rea (Kawasaki) 1’40.8 min
2. Tom Sykes (Kawasaki) 1’41.8
3. Lorenzo Savadori (Milwaukee Aprilia) 1’42.3
4. Stefan Bradl (Honda) 1’42.5
5. Jordi Torres (Althea BMW) 1’42.8
6. Eugene Laverty (Milwaukee Aprilia) 1’43.1
7. Markus Reiterberger (Althea BMW) 1’43.5
8. Jérémy Guarnoni (Pedercini Kawasaki STK1000) 1’44.1
9. Marco Faccani (Althea BMW STK1000) 1’44.5
10. Patrick Jacobsen (MV Agusta WSS) 1’45.1
11. Alessandro Zaccone (MV Agusta WSS) 1’45.2
12. Ayrton Badovini (Grillini Kawasaki) 1’55.0 – morgens
13. Ondrej Jezek (Grillini Kawasaki) 1’56.0 – morgens

Montag (21.11.):

1. Eugene Laverty (Milwaukee Aprilia) 1’54.0 min
2. Lorenzo Savadori (Milwaukee Aprilia) 1’54.5
3. Ayrton Badovini (Grillini Kawasaki) 1’55.0
4. Stefan Bradl (Honda) 1’55.7
5. Jordi Torres (Althea BMW) 1’56.1
6. Ondrej Jezek (Grillini Kawasaki) 1’57,0
7. Marco Faccani (Althea BMW STK1000) 1’57.1
8. Andrea Zaccone (MV Agusta WSS) 1’57.8
9. Massimo Roccoli (MV Agusta WSS) 1’57.9
10. Markus Reiterberger (Althea BMW) 1’58.1
11. Jérémy Guarnoni (Pedercini Kawasaki STK1000) 2’02.01

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