Jerez-Test: Harmonie bei Ducati und Marco Melandri

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Marco Melandri will die Elektronik der Ducati Panigale R perfekt abstimmen

Marco Melandri will die Elektronik der Ducati Panigale R perfekt abstimmen

Ducati-Neuzugang Marco Melandri hat sich einen Ruf als Diva erarbeitet. Bisher stellt Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli dem 19-fachen Laufsieger aber ein tadelloses Zeugnis aus.

Beim Aragón-Test in der vergangenen Woche sah man Marco Melandri erstmals im offiziellen Aruba.it Ducati-Outfit; in dieser Woche spult der Italiener seine Runden mit der Panigale R beim Jerez-Test ab. Schon jetzt ist klar: Seinen Speed hat der 34-Jährige in der 18-monatigen Rennpause nicht verloren!

Doch dem schnellen Mann aus Ravenna eilt der Ruf voraus, kein leichter Charakter zu sein. Bisher kann Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli das nicht bestätigen. «Die Zusammenarbeit mit ihm funktioniert bisher reibungslos», lobte der hochgeschossene Italiener gegenüber SPEEDWEEK.com. «Er gibt uns klare Beschreibungen, wie die Panigale für ihn besser gemacht werden kann. Alles ergab Sinn und wir versuchen zu erreichen, was er sich vorstellt. Die Kommentare von Marco und Chaz sind aber im Grunde identisch, deshalb arbeiten wir bei beiden Piloten in dieselbe Richtung.»

Melandri sieht noch Verbesserungspotential bei der Ducati-Elektronik. «Marco hat sich etwas intensiver um die Elektronik gekümmert», bestätigte Marinelli. «Er ist mit der Motorbremse noch nicht zufrieden und vermisst auch etwas am Kurveneingang. Wir versuchen das Hinterrad für ihn ein wenig 'weicher' zu machen, damit es für seinen Fahrstil besser passt.»

«Im Moment arbeiten wir daran, das Motorrad über die Distanz schnell zu machen. Wir haben einen ganz ordentlichen Speed erreicht und die Performance fällt auch nicht stark ab, sobald die Reifen nachlassen», berichtete Marinelli weiter. «Auf einer einzelnen schnellen Runde fehlt uns derzeit noch etwas. Wir werden uns also weiter durch unseren Testplan durcharbeiten, hoffentlich spielt das Wetter dabei mit. Wir möchten noch weiter am Set-up im Trockenen tüfteln, da hatten wir noch nicht ausreichend Gelegenheit für.»

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