Stock-Regeln für Superbike-WM: Dorna rudert zurück
Die Äußerungen von Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta über die Zukunft der Superbike-WM lösten Irritationen aus – vor allem bei den engagierten Teams und Herstellern. Nun folgte eine Klarstellung.
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"Die Superbike-WM solle das Reglement der Superstock-Klasse übernehmen", so kann man die Äußerungen von Carmelo Ezpelata auf einen Nenner bringen. Außerdem ließ der Dorna-Boss durchblicken, dass eine Einheitselektronik in jedem Fall kommen wird – und löste damit ein mittelschweres Erdbeben im Superbike-Paddock aus.
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Daniel Carrera, Managing-Director der Superbike-WM, sah sich in Laguna Seca dazu genötigt, die Aussagen seines Chefs in ein etwas anderes Licht zu stellen. "Es war damit nur beabsichtigt, uns die Richtung vorzugeben", sagte Carrera. "Wir werden kein komplettes Superstock-Reglement für die Superbike-Serie bekommen, also keine Serienmotorräder", versicherte Carrera gegenüber SPEEDWEEK.com. "Ich sehe etwas dazwischen – daran arbeiten der Technische Direktor von der FIM, Scott Smart, sowie unser Sportdirektor Gregorio Lavilla. Sie werden sich mit den Teams und Herstellern unterhalten, woraufhin dann ein Vorschlag für die Superbike-Kommission formuliert wird, was in naher Zukunft implementiert werden kann."
Das Ziel bleibt gleich: Die Superbike-WM soll noch seriennäher werden. "Das ist die klare Richtung", bestätigte der Dorna-Manager. "In Zukunft soll weniger stark hochgerüstet werden, damit die Bikes auf der Rennstrecke näher an den käuflichen Superbikes für die Straße sind. Das ist die DNA dieser Meisterschaft und wird helfen, der Performance ein neues Limit zu setzen. Dann können mehr Hersteller und Teams den Level erreichen, den wir heute nur von ganz weniges Bikes sehen."
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