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Am 28. September wurde Stefan Bradl (Red Bull Honda) nach seinem Sturz in Portimao an der rechten Hand operiert. «Der Arzt sagt, dass unter zwei Monaten Pause nichts zu machen ist», erklärte der Bayer.
Seit der Hand-OP Ende September ist klar: Stefan Bradls Superbike-Saison 2017 ist beendet. Red Bull Honda behilft sich bei den letzten beiden Events in Jerez und Doha mit den Ersatzfahrern Davide Giugliano, Takumi Takahashi und Jake Gagne.
Bradl wurde in einem gut zweistündigen Eingriff von Dr. Stefan Krischak im Klinikum Augsburg die rechte Hand gerichtet. Das Mondbein und das Kahnbein waren um mehr als drei Millimeter auseinander gedriftet, das skapholunäre Band, welches die beiden Knochen verbindet, war beschädigt. "Ich bekam einen Draht eingesetzt mit einem Haken", erzählte Bradl SPEEDWEEK.com. "Der Haken ist am Mondbein befestigt, er wird dafür sorgen, dass das Band heilt und alles so zusammen kommt, wie es zusammen gehört. Leider ist der Heilungsverlauf sehr langwierig."
Mitte November muss der Bayer erneut unters Messer, dann wird der Draht aus der Hand entfernt. Frühestens zwei Wochen nach der OP ist Bradl wieder einsatzfähig.
Wie es 2018 weitergeht, weiß der Moto2-Weltmeister von 2011 nicht. "Wenn das mit Red Bull Honda nicht klappt, habe ich einen Plan B und C", versichert der 27-Jährige.
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