Warum Ondrej Jezek vom Guandalini Team gefeuert wurde

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Ondrej Jezek hatte sich seine zweite Saison in der Superbike-WM anders vorgestellt

Ondrej Jezek hatte sich seine zweite Saison in der Superbike-WM anders vorgestellt

Ursprünglich war Ondrej Jezek zuversichtlich, mit dem Guandalini Yamaha Team seine bisher beste Saison in der Superbike-WM abzuliefern. Noch vor der Sommerpause wurde der Tscheche gefeuert.

Am Ende ging es ganz schnell: Am Donnerstag wurde Ondrej Jezek von seinem Team mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit beendet sei, am Freitag wurde Karel Hanika als sein Nachfolger präsentiert. 

Dabei war Jezek mit Guandalini Yamaha optimistisch, nach seinem Superbike-Debüt 2017 mit Grillini Kawasaki eine ordentliche Saison fahren zu können. Doch zu Beginn der Saison war sein Motorrad so schlecht vorbereitet, dass Jezek mehrere Trainings komplett verpasste, weil die Maschine nicht lief. Für beide Rennen in Aragón und Lauf 1 in Assen wurde der Tscheche sogar disqualifiziert, weil das italienische Team einen versiegelten Motor geöffnet hatte.

Guandalini Yamaha ist seit Jahren regelmäßig auf den letzten Plätzen zu finden. Wegen des Dilettantismus ergriff Riccardo Russo 2017 bei Guandalini vorzeitig die Flucht. Teamchef Mirko Guandalini hangelte sich mit Jakub Smrz, Massimo Roccoli und Alessandro Andreozzi bis zum Saisonfinale durch. Auch damals war die von Guandalini vorbereitete Yamaha weder konkurrenzfähig, noch standfest.

Die Kündigung von Jerez war für Guandalini erforderlich, um sein Team in eine bessere Zukunft zu führen. «In diesem Jahr hat unser Team wichtige Schritte vollzogen, um unsere R1 den Werksmotorrädern möglichst nahe zu kommen – und es war nicht möglich, diesen Weg mit Ondrej Jezek weiterzugehen», erklärte der Italiener seine Entscheidung. «Es ist mir aber eine Freude, die Zusammenarbeit mit Karel Hanika zu bestätigen. Auch wenn es zunächst schwierig sein wird, fehlt es ihm nicht an Entschlossenheit und Motivation. Ich danke unseren Sponsoren, dass sie mich bei dieser neuen Herausforderung unterstützen.»

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