Go Eleven: Klappt der Ducati-Deal, wird Fores belohnt

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Javier Fores ist für Ducati bei Go Eleven erste Wahl

Javier Fores ist für Ducati bei Go Eleven erste Wahl

Mit fünf Podestplätzen ist Javier Fores der beste Privatier der Superbike-WM 2018. Trotz starker Leistungen ist der Spanier bislang nicht in der Lage, ein Team für nächstes Jahr zu finden. Jetzt gibt’s Hoffnungsschimmer.

Fünf Podestplätze, 15 Mal in den Top-6, 230 Punkte und WM-Rang 7: Javier Fores erlebte 2018 seine mit Abstand beste WM-Saison. Und doch wurde der 33-Jährige von allen Topteams übergangen, als es um die Fahrerwahl für 2019 ging.

Seinen Platz im Barni-Team verlor er nach drei Jahren an den elf Jahre jüngeren Michael Ruben Rinaldi, der nicht nur wegen seines großen Talents, sondern auch wegen der Mitgift von Sponsor Aruba unterkam.

Lange Zeit machte sich Fores Hoffnungen auf den zweiten Platz neben Leon Camier bei Honda, doch dann krempelte Honda Japan alles um und trennte sich vom langjährigen Partner Ten Kate. Der neue Partner Moriwaki entschied sich für den Japaner Ryuichi Kiyonari als Nummer 2.

Diese Woche wird sich entscheiden, ob das Team Go Eleven nach vier Jahren mit Kawasaki auf Ducati umsteigt. Kommt dieser Vertrag zustande, behält sich Ducati vor den ersten Fahrer auszusuchen – das wäre der in Borgo Panigale hochgeschätzte Javier Fores. Dann ist es an Go Eleven, dem WM-Siebten eine reizvolle Offerte zu machen.

Go Eleven denkt schon länger darüber nach, das Supersport-Team zuzusperren und stattdessen auf zwei Superbikes aufzurüsten. Für den zweiten Platz hat der langjährige Go-Eleven-Pilot Roman Ramos beste Karten.

Fores steht auch weiterhin mit Ten Kate in engem Kontakt, die Niederländer hoffen auf eine Einigung mit Suzuki.

Und sollten sich beide SBK-Möglichkeiten in Luft auflösen, bliebe Fores noch der Wechsel in die Britische Superbike-Meisterschaft: Honda Racing hat ihm ein lukratives Angebot unterbreitet.


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