Teamchef Paul Denning: «Yamaha hört auf Alex Lowes»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Von Andrew Pitt hat Alex Lowes sicher einiges gelernt (v.l.)

Von Andrew Pitt hat Alex Lowes sicher einiges gelernt (v.l.)

Seit der offiziellen Rückkehr von Yamaha in die Superbike-WM ist Alex Lowes einer der Werkspiloten. In den vielen Jahren hat sich der Brite zum Teamleader entwickelt.

2014 stieg Alex Lowes mit dem britischen Crescent-Team von Paul Denning in die Superbike-WM ein, 2016 folgte der Wechsel von der betagten Suzuki auf die neue Yamaha R1. Crescent organisierte für die Japaner den Werksauftritt in der seriennahen Motorradweltmeisterschaft.

«Wenn ich den Alex von heute und den von 2014 miteinander vergleiche, dann sind das zwei verschiedene Personen», sagte Teamchef Denning über seinen britischen Landsmann. «Seine rasante Entwicklung um zu erkennen, was verbessert werden muss, hat mich beeindruckt. In Kombination mit seiner zunehmenden Reife und der Fähigkeit, bessere Entscheidungen zu treffen, hat ihn zu einem sehr starken Fahrer gemacht. Die Ingenieure bei Yamaha nehmen sein Feedback zur Weiterentwicklung der R1 sehr ernst.»

Lowes forderte Yamaha zuletzt mehrfach, den Fahrwerksproblemen von Marco Melandri (GRT Yamaha) nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Aus dem früheren Heißsporn ist ein konstruktiv arbeitender Mitarbeiter geworden. «Die Verbesserungen für diese Saison fanden weniger am Bike statt, sondern in der Box», stellte Denning fest. «Alex behält seinen Fokus und immer ruhig. Er ist extrem ehrgeizig und ein tiefes Verlangen in sich, erfolgreich zu sein. Wenn es früher nicht gut lief, führte das zu Frust und überstürzten Aktionen, die es dem Team schwer gemacht hat, ihm zu helfen. Das Team hat sicher auch viele Fehler gemacht, Alex hat nun aber erkannt, dass er für die Impulse sorgen und das Team antreiben muss.»

«Die besten Fahrer führen ihre Teams auf die eine oder andere Art und Weise an; Alex macht das jetzt und hat diesbezüglich gerade in den letzten sechs Monaten eine starke Entwicklung durchgemacht. 2019 hat er uns durchweg beeindruckt und wir sind überzeugt, dass von ihm noch einiges kommen wird!»

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