Neues Ducati-Team: Fahrerwechsel bevor es losgeht?

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM

Das Superbike-Team Motocorsa Ducati wird nach zwei Wildcard-Einsätzen 2020 erstmals an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Bislang galt der junge Italiener Samuele Cavalieri als gesetzt, doch sein Stuhl wackelt.

Bei den beiden Italien-Events in Imola und Misano sahen wir diese Saison zum ersten Mal das Team Motocorsa Ducati in der Superbike-WM, welches aus der Italienischen Meisterschaft kommt.

In Imola wurde Lorenzo Zanetti Neunter und Zwölfter, das zweite Hauptrennen fiel aus. In Misano wurde Cavalieri in beiden Hauptrennen 13., im Sprintrennen kam er nicht ins Ziel.

In der Italienischen Meisterschaft liegt der 22-jährige Cavalieri vor dem Finale in Vallelunga am kommenden Wochenende hinter den WM-erprobten Michele Pirro (Ducati), Lorenzo Savadori (Aprilia) und Zanetti (Ducati) auf Gesamtrang 4, zu Zanetti fehlen nur drei Punkte.

Bislang galt Cavalieri für die erste WM-Saison bei Motocorsa als gesetzt, doch jetzt hat er Konkurrenz bekommen. Weil das Team Orelac Kawasaki mangels Sponsoren nach dieser Saison voraussichtlich zusperrt, sieht sich deren Fahrer Tati Mercado nach einem neuen Job um.

«Jeder hat von der Situation des Teams gehört, noch ist nicht entschieden, ob sie nächstes Jahr weitermachen oder nicht», erzählte Mercado SPEEDWEEK.com. «Wir haben uns dieses Jahr stetig verbessert, für ein Privatteam ist es nicht einfach. Natürlich höre ich mich um, ich will in der Superbike-WM bleiben, auch wenn das Team zusperrt. Eine der Möglichkeiten ist Go Eleven Ducati, die zweite ist Motocorsa.»

Der Argentinier Mercado ist der einzige Südamerikaner in der Superbike-WM und damit wichtig für das Rennen in San Juan. Promoter Dorna wirkt im Hintergrund mit, dass der Superstock-1000-Champion von 2014 im Startfeld bleibt.

Und sollten sich alle Möglichkeiten in SBK zerschlagen? «BSB wäre noch eine Möglichkeit», grübelte Mercado. «Das ist eine Meisterschaft auf hohem Niveau. Wir werden aber alles versuchen, um in der Superbike-WM zu bleiben.»

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