Rinaldi macht Platz bei Barni: Wer kriegt die Ducati?

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Michael Rinaldi wird 2020 in einem anderen Teams fahren

Michael Rinaldi wird 2020 in einem anderen Teams fahren

Nach und nach kristallisiert sich das Teilnehmerfeld für die Superbike-WM 2020 heraus. Wie in Argentinien bekannt wurde, gibt es für Ducati-Pilot Michael Rinaldi bei Barni Racing keine Zukunft.

Die Besetzung der Werksteams von BMW, Ducati, Kawasaki, Yamaha und Honda sind bereits fix, nur in Satelliten-Teams sind noch Motorräder für die Superbike-WM 2020 frei. Eines der interessanten Teams ist das mit Ducati verbündete Barni Racing.

Ducati-Zögling Michael Rinaldi gewann die Superstock-1000-EM 2017 und absolvierte im Folgejahr im Junior-Team bei allen Europa-Meetings sein Superbike-Debüt. Seine erste komplette Saison bestreitet der 23-Jährige im Team von Marco Barnabo. Platz 4 in Jerez (Lauf 2) ist sein Highlight, in der Gesamtwertung belegt er aktuell aber nur Rang 13.

Es wird seine einzige Saison im italienischen Team sein!

«2020 möchte ich mit Ducati weitermachen, werde aber nicht mehr für das Barni-Team fahren. Wir werden sehen, wohin es mich verschlägt», bestätigte Rinaldi in Argentinien gegenüber SPEEDWEEK.com seinen Abgang nach Saisonende. «Ich hätte gerne ein zweites Jahr drangehängt, aber das ist nicht möglich. Ich werde in den noch ausstehenden Rennen mein Bestes geben und abwarten, was passiert.»

Um den Platz bei Barni Ducati gibt es mehrere Bewerber; die größten Chancen werden Leon Camier zugeschrieben.

Rinaldi ließ zwischen den Zeilen durchblicken, dass er seine Superbike-Karriere in einem anderen Ducati-Team fortsetzen kann. Möglich ist das nur bei Go Eleven oder Neueinsteiger Motocorsa. «Ich würde am liebsten bei Ducati bleiben, spreche aber auch mit anderen», meinte Rinaldi. «Ducati ist meine Präferenz. Wir hatten einen Zwei-Jahres-Plan: Gemeinsam wachsen, um irgendwann für das Werkteam bereit zu sein. Momentan bin ich das noch nicht, aber ich werde mich weiter steigern.»

Mit Go Eleven und Motocorsa verhandelt auch Leandro Mercado, der wegen des Meetings in Argentinien die Rückendeckung von Promoter Dorna genießt.

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