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Can Öncü (Yamaha): «Zu gefährlich, habe mich mit Platz 2 abgefunden»
Andrea Iannone sonnte sich nach dem Sepang-GP damit, dass er mit der Ducati Desmosedici schneller als Álvaro Bautista vor einem Jahr war. Der zweifache Superbike-Weltmeister ließ das nicht auf sich sitzen.
Als Ersatz für den verletzten Fabio Di Giannantonio vom Team Pertamina Enduro VR46 Racing kam Andrea Iannone beim Sepang-GP zu einem überraschenden MotoGP-Comeback. Und der Italiener schlug sich achtbar, was vor allem bedeutet, dass er keine Stürze fabrizierte und hinsichtlich seiner Rundenzeiten im hinteren Feld mithalten konnte. Als 17. mit 47 sec Rückstand im Hauptrennen reichte es freilich nicht für WM-Punkte.
Iannone ließ sich anschließend
Doch die Äußerung seines Ducati-Markenkollegen wollte der zweifache Superbike-Weltmeister nicht unkommentiert stehen lassen. Denn zwar fuhr Iannone die schnellere Runde und war auch über die Renndistanz von 19 Runden schneller, doch vor einem Jahr musste Bautista 20 Runden absolvieren. Berücksichtigt man diesen Umstand, war der Aruba-Pilot schneller. "Du meine Güte, zum Glück gibt es Zeiten", schrieb der Familienvater offenbar genervt bei X. "Tatsächlich war er sogar zwei Minuten schneller, aber er fuhr eine Runde weniger. Zieht man bei mir eine Runde ab, war ich drei Sekunden schneller – und ich war verletzt."
Der bald 40-jährige Spanier war vor seinem MotoGP-Gaststart beim Jerez-Test mit dem Superbike gestürzt und krachte nach einem Highsider aus drei Metern Höhe auf den Kopf. An den Folgen litt der Spanier mehrere Monate.
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