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Nicolo Bulega (1.): «Ein Swimmingpool voller Steine»
Ducati-Werksfahrer Nicolo Bulega ist im Titelkampf um die Superbike-WM-Krone in der klaren Außenseiterrolle. Doch wie der Trainingsfreitag in Jerez zeigte: Ein technischer Defekt könnte alles ändern.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Wenn sich etwas Großes anbahnt, dann verändert sich die Atmosphäre im Fahrerlager. In Jerez ist das an diesem Wochenende gut zu spüren. Der Showdown steht an, nur noch zwei sind im Titelkampf übrig: Der zweifache Champion Toprak Razgatlioglu (BMW) und der aufmüpfige Kronprinz Nicolo Bulega (Ducati). Der Freitag ging zu Gunsten von Bulega aus, der in beiden freien Trainings der Schnellste war, in der kombinierten Zeitenliste aber nur winzige 0,088 sec vor dem Zweiten Razgatlioglu liegt.
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Als sich Bulega mit einer Handvoll Journalisten in kleiner Runde traf, war er entspannt wie immer. Und das, obwohl er im FP2 wertvolle Minuten verlor, weil ein Schlauch vom Kühler leck schlug. Nico wollte durchs Kiesbett auf die Serviceroad fahren, blieb aber nach einem halben Meter stecken. Das Bike musste erst geborgen werden, bevor er quer durchs Fahrerlager an die Box zurückkehren konnte. "Den Highsider hatte ich, weil Wasser auf den Hinterreifen kam", erklärte der WM-Zweite, der vor den Rennen in Jerez 39 Punkte Rückstand auf Razgatlioglu hat. "Aber ich blieb ruhig – wie immer. In so einer Situation musst du ruhig bleiben. Wenn du in die Box kommst, rumbrüllen beginnst und verrückte Dinge tust, dann macht das die Sache nur schlimmer. Das Team versucht ohnehin das Problem so schnell wie möglich zu lösen. Deshalb versuchte ich bestmöglich zu erklären, was ich gespürt habe, und wartete ab. Das Kiesbett hier ist ungefähr zwei Meter tief – wie ein Swimmingpool voller Steine. Anschließend musste ich auf die Streckenposten warten, damit sie mein 170 kg schweres Bike herauszogen."
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Trotz Bestzeit war Bulega nicht zufrieden. "Ich habe Spielraum", unterstrich der 26-Jährige. "Ich spüre, dass ich schneller sein könnte. Es wird aber nicht einfach, das zu extrahieren. Wir haben auf den Test hier im Sommer verzichtet, beginnen deswegen aber nicht bei null. Mein Motorrad hat sich seit letztem Jahr und auch den Wintertests etwas verändert, wir bekamen während der Saison einige neue Teile. Ich war am Freitag zwar schnell, konnte aber nicht 100-prozentig natürlich fahren. Es wäre gut, wenn sich andere Fahrer zwischen mich und Toprak schieben. Aber das war nur der Freitag, am Samstag wird Toprak deutlich stärker sein. Er hat ein sehr gutes Team, ist sehr talentiert und sie werden hart arbeiten. Ich muss also auch besser werden. Wenn wir gut am Motorrad arbeiten, dann kann auch ich schneller fahren. Es ist nicht so, dass ich momentan allen einen Schritt voraus bin. Ich habe nur ein Ziel: zu gewinnen."
Die Ausgangslage vor dem ersten Rennen am Samstagnachmittag: Kommt Toprak vor Bulega ins Ziel, dann ist er zum dritten Mal Weltmeister. Gewinnt der Italiener Lauf 1, dann ist die Entscheidung auf Sonntag vertagt. Gewinnt Bulega auch den Sprint, Toprak wird aber im ersten Hauptrennen und im Sprint Zweiter, dann ist er ebenfalls Champion. Niemand erwartet, dass sich andere Fahrer in dieses Gigantenduell einmischen können.
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