Crescent Suzuki: Neuer Motor für Aragón?

Von Kay Hettich
Speit der neue Yoshimura-Motor mehr oder weniger Feuer?

Speit der neue Yoshimura-Motor mehr oder weniger Feuer?

Beim Aragón-Test wurde bei Crescent Suzuki eine neue Motorausbaustufe ausprobiert. Das Team will ihn so schnell wie möglich einsetzen.
Das einzige Suzuki-Team in der Superbike-WM hat eine enorme Entwicklung vollzogen. 2012 noch mit eklatantem Top-Speed-Nachteil, mischte Leon Camier bei den Wintertests auf den vorderen Positionen mit. Beim ersten Saisonrennen auf Phillip Island wurde das Team unter Wert geschlagen.

Stillstand gibt es auch bei Crescent Suzuki nicht: Beim dreitägigen Aragón-Test in der letzten Woche wurde eine neue Motorausbaustufe von Yoshimura auf Herz und Nieren ausprobiert. Auffällig: Ein Yoshimura-Techniker überwachte den Test mit Argusaugen! «Es war sehr nützlich, dass er beim Test dabei war», stellte Teamchef Paul Denning fest.

Die neue Spezifikation überzeugte auf Anhieb, Leon Camier lobte ausdrücklich die Performance des neuen Aggregats. Gleichzeitig schränkte er aber ein: «Auch wenn wir 20 PS mehr haben als letztes Jahr, ist das immer noch nicht genug. Aprilia hat sich zum Vorjahr um zehn PS gesteigert. Selbst mit den Honda kann ich auf der langen geraden in Aragón nicht mithalten – und die liegen ein ganzes Stück hinter Aprilia und BMW.»

«Der Motor hat einwandfrei funktioniert und eine messbare Performanceverbesserung», hielt Denning dennoch fest. «Er wird nun wieder für weitere Tests zurück nach Japan geschickt. Wir wollen ihn so schnell wie möglich einsetzen.»

So schnell wie möglich - in der heutigen Zeit könnte damit bereits das Meeting in Aragón gemeint sein!

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