Toni Elias: Superbike-WM freundlicher als MotoGP
Toni Elias war in der GP-Szene in allen Klassen aktiv, fuhr in der MotoGP, der Königklasse, mit Honda, Yamaha und Ducati. Dem Spanier gefällt aber auch die Superbike-WM.
Zu Beginn seiner Karriere balgte Toni Elias mit Top-Piloten wie Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo, später in der MotoGP auch mit Superstar Valentino Rossi. Unvergessen das Herzschlagfinale gegen den neunfachen Champion in Estoril 2006, als Elias mit 5/1000 sec Vorsprung seinen einzigen Sieg in der MotoGP einfahren konnte. Nach Gewinn der Moto2-WM im Jahr 2010 ging es aber abwärts, der kleine Spanier kam auf keinen grünen Zweig mehr.
Seit Elias in Istanbul sein Debüt in der Superbike-WM gab, sieht man ihn wieder lachen. "Vor meinem Wechsel war das anders, ich war sehr unglücklich", sagte Toni.
Es gibt mehrere Gründe, warum Elias in der Superbike-WM auflebt: "Vor allem weil es eine sehr freundliche Atmosphäre im Fahrerlager ist, habe ich mich auch als Fahrer sehr schnell zurecht gefunden", freut sich der 30-Jährige, der die Superbike-WM auch nicht als Rückschritt registriert. "Ich finde es gibt keinen so großer Unterschied zur MotoGP. Es ist toll wieder auf einem Motorrad zu sitzen, welches ein bisschen mehr Gewicht und viel mehr Leistung hat. Ich habe das Gefühl vermisst die Linien zu fahren, die man mit so einem Motorrad fahren muss. Am Anfang dachte ich es wäre viel schwieriger, aber ich war vom ersten Tag an schnell."
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