Superbike-WM 2014: Neuer Zeitplan, anderes Qualifying

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Um volle Startfelder zu haben, braucht es gute TV-Verträge

Um volle Startfelder zu haben, braucht es gute TV-Verträge

Im Kampf um wertvolle TV-Zeit muss die Superbike-WM anderen sportlichen Großereignissen aus dem Weg gehen. Für 2014 gibt es deshalb einen neuen Zeitplan.

Seit Anfang August zeichnet sich ab, dass es für die Superbike-WM zukünftig einen neuen Zeitplan gibt. Nun ist durchgesickert, dass der Rennsonntag wie folgt aussehen soll:

10.30 Uhr Rennen Superbike Lauf 1

11.35 Uhr Rennen Supersport

13.10 Uhr Rennen Superbike Lauf 2

Die Bestätigung durch den Motorrad-Weltverband FIM wird in den kommenden Tagen erfolgen. Noch unklar ist, ob mit dem neuen Zeitplan die 2012 eingeführte Ein-Motorrad-Regel gekippt wird – die Teams wünschen das.

Der Superbike-Kalender 2014 wird so aussehen, dass er MotoGP aus dem Weg geht und damit öfters mit der Formel 1 zusammenfällt. Wenn der zweite Superbike-Lauf um 13.10 Uhr gestartet wird, ist er um 13.55 Uhr beendet – pünktlich zur normalen Startzeit der Formel 1.

«Wir können nicht immer nur sparen, wir müssen auch überlegen, wie wir frisches Geld in die Meisterschaft bekommen», hielt ein Teamchef gegenüber SPEEDWEEK.com fest. «Hinter dem neuen Zeitplan steht das Konzept, mehr TV-Zeit zu bekommen. Das ist lobenswert.»

Das Qualifying-Format 2014 wird sich ebenfalls ändern und an MotoGP angepasst. Dort qualifizieren sich aus den ersten drei Trainings-Sessions die Top-10 für das zweite Qualifying, in dem die Startplätz 1 bis 12 ausgefahren werden. Die Platzierten 11 bis X aus den freien Trainings fahren im ersten Qualifying die beiden letzten Plätze für Q2 aus.

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