James Toseland: Honda will nicht, Ducati kann nicht
Der Brite James Toseland wurde mit Ducati und Honda Superbike-Weltmeister. Nun gibt er seine Einschätzung über den Leistungsstand der aktuellen Bikes.
'JT' ist der letzte Superbike-Weltmeister auf Honda (2007), seitdem gibt es für den Motorrad-Giganten aus Japan wenig zu feiern. Selbst gegen deutlich kleinere Werke zieht Honda den Kürzeren. "Aprilia, Kawasaki und davor BMW haben viel Geld investiert um ihre Motorräder zu entwickeln", weiß Toseland. "HRC hat im vergleich zu diesen Herstellern nicht so viel in die Superbikes investiert. Wenn Honda die Meisterschaft gewinnen wollte, könnten sie es."
Bei Ducati herrscht seit 2013 ebenfalls Erfolgslosigkeit, dabei haben die Italiener zuvor jahrelang die Superbike-WM dominiert. Doch die 1199 Panigale R hinkt den schnellen Vierzylinder-Bikes im Superbike-Trimm hinterher. "Ducati hat glaube ich ein fundamentales Problem mit ihrem neuen Motor", analysiert der 33-Jährige aus Sheffield. "Und sie haben realisiert, dass sie nicht die Leistung bekommen die sie benötigen. So gesehen liegt das Problem bei Ducati auf der technischen und bei Honda auf der Seite des Geldes."
Mit 30 Jahren hing James Toseland am 9. September 2011 wegen einer Handgelenksverletzung den Helm an den Nagel. Seitdem treibt er seine Karriere als Musiker voran.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach