Troy Bayliss (Ducati): «Es hat Spass gemacht»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Troy Bayliss will zukünftig einen Bogen um Superbike-Motorräder machen

Troy Bayliss will zukünftig einen Bogen um Superbike-Motorräder machen

Für vier Rennen durften wir Superbike-Legende Troy Bayliss noch einmal auf der Rennstrecke erleben. Sensationen blieben aus, eine Verlängerung seines Comebacks auf Aragón und Assen ist vom Tisch.

Der Feuerwehreinsatz auf Phillip Island als Ersatz für den verletzten Davide Giugliano hat eine Eigendynamik entwickelt​: Statt nur den Saisonauftakt der Superbike-WM 2015 in Australien zu fahren, stand Troy Bayliss plötzlich auch in Thailand auf der Teilnehmerliste. Längst wurde auch über Aragón und Assen gesprochen. Doch am Sonntag zog der 45-Jährige die Notbremse und erklärte seinen sofortigen Rücktritt – endgültig und unwiderruflich, angeblich.

Nach den beiden Rennen in Buriram sah Bayliss ein, dass er sich geirrt hatte. Nach sechs Jahren Pause, mit einem neuen Motorrad und ungewohnten Kräfteverhältnissen konnte er nicht einfach mir nichts dir nichts an der Spitze mitfahren. «Es hat Spass gemacht», zieht der dreifache Superbike-Weltmeister als Fazit. «Ich kam zurück unter besonderen Umständen und wollte nach Phillip Island noch ein weiteres Rennen fahren um zu sehen, wo ich stehe.»

«Ich liebe es, Rennen zu fahren, Ducati und all die Menschen, die hier arbeiten. Es war wirklich toll, mit der Panigale R an Rennen teilzunehmen», sagte Bayliss zum Abschied. «Ich hatte das Glück meine Karriere gesund und munter beenden konnte – und ich habe gesehen, dass ich immer noch schnell sein kann. Jetzt bin ich aber dazu bereit, mein Leben mit meiner Familie in Australien zu geniessen. Ich möchte allen für ihre Unterstützung danken und überlasse die Bühne jetzt den jüngeren Talenten.»

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