Suzukis Superbike-Comeback 2017: Mit Leon Haslam?

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Leon Haslam gewann 2010 drei Rennen für Suzuki

Leon Haslam gewann 2010 drei Rennen für Suzuki

Pünktlich zum Traditionsrennen Suzuka Eight Hour wird Suzuki nächstes Jahr die neue GSX-R1000 präsentieren. Für 2017 kann sich der japanische Hersteller die Rückkehr in die Superbike-Weltmeisterschaft vorstellen.

Weil Suzuki bis heute kein vernünftiges Konzept für die sportliche Ausrichtung der kommenden Jahre vorgestellt hat, seilte sich das britische Crescent-Team im Herbst zu Yamaha ab und stellt dort ab 2016 das Werksteam.

Teamchef Paul Denning war lange unschlüssig, ob er mit seinem langjährigen Partner Suzuki weitermachen soll, doch 2016 wäre eine weitere erfolglose Saison geworden, wird die neue GSX-R1000 doch erst im Juli vorgestellt. Außerdem konzentriert sich Suzuki aktuell werksseitig auf MotoGP und Motocross, alle anderen motorsportlichen Spielfelder werden vernachlässigt.

Mit der neuen GSX-R wird sich das aller Voraussicht nach ändern. Das Motorrad muss gut promotet werden, will Suzuki im Markt gegen BMW, Ducati, Kawasaki und Yamaha eine Chance haben. Außerdem kommt 2017 die neue Honda Fireblade.

Bevor Leon Haslam im Team GBmoto JG Speedfit Kawasaki einen Ein-Jahres-Vertrag für die Britische Superbike-Meisterschaft unterschrieb, verhandelte er lange mit Suzuki. Nach Troy Corser (Weltmeister 2005) ist der Engländer der erfolgreichste Suzuki-Pilot der letzten elf Jahre, 2010 wurde er mit drei Laufsiegen Vizeweltmeister.

«Ich rede direkt mit Suzuki», erzählte der WM-Vierte SPEEDWEEK.com. «Das wäre ein Zwei-Jahres-Projekt, sie warten auf das neue Motorrad, welches dann entwickelt werden muss. Yoshimura entwickelt für Suzuki das neue Motorrad. Sie haben ein Team für das Suzuka Eight Hour und auch eines in der US-Meisterschaft. Alex Lowes hat mir gesagt, dass das Endurance-Bike sehr gut gewesen ist. Wenn Suzuki ein neues Motorrad bringt, bringen sie normal ein gutes. Sie werden sicher nicht vom Fleck weg gewinnen, aber Lowes fuhr dieses Jahr mit dem alten Motorrad aufs Podium.»

Insider gehen davon aus, dass in die neue GSX-R1000 viel Know-how aus der MotoGP-Maschine GSX-RR fließt. Yamaha hat sich mit der neuen R1 vom MotoGP-Bike M1 inspirieren lassen, der neuen Honda CBR1000RR werden ebenfalls viele MotoGP-Gene nachgesagt.

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