Markus Reiterberger gibt viel Input für die neue BMW

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Markus Reiterberger wird auf der Althea-BMW viel zugetraut

Markus Reiterberger wird auf der Althea-BMW viel zugetraut

Für Markus Reiterberger sind die Wintertests in Europa abgeschlossen. Wie er sein Team Althea BMW vor dem Superbike-WM-Auftakt in Australien beurteilt und was anders ist als in der IDM.

Der Deutsche Meister Markus Reiterberger hat dieses Jahr viel zu lernen. Das Team Althea BMW ist neu für ihn, die Übersee-Rennstrecken Phillip Island, Laguna Seca, Buriram und Sepang auch, dazu viele Gegner in der Superbike-WM.

SPEEDWEEK.com bat den 21-jährigen Obinger zum Interview.

Altheas Technischer Direktor Jan Witteveen gehört zu den erfolgreichsten Ingenieuren im Rennsport der letzten 25 Jahre, unter ihm eroberte Aprilia 189 Grand-Prix-Siege. Wie ist die Arbeit mit ihm?

Gut ist, dass ich mit meinem Mechaniker, mit Werner Daemen, mit den Leuten von BMW und mit Jan viel deutsch reden kann. Das ist eine große Hilfe, dass ich nicht nur englisch reden muss.

Die ersten paar Tests mit Jan waren positiv. Gut, das waren nur fünf Tage, so viel haben wir noch nicht miteinander gemacht. Aber bis jetzt hat es gut gepasst, wir kommen gut klar.

Es freut mich, wenn so ein erfahrener Mann dabei ist, hoffentlich bringt uns das vorwärts.

Das Team ist für die Entwicklung von Chassis, Umlenkung, Schwinge und Gabelbrücke verantwortlich. Konnten Torres und du Witteveen schon Input geben, was am Motorrad anders werden muss?

Wir haben viel darüber gesprochen, was Werner Daemen und ich die letzten Jahre an Erfahrungen gesammelt haben. In Jerez haben wir alles noch einmal probiert, die verschiedenen Geometrien, zusammen mit den Öhlins-Technikern.

Jan wollte wissen, wie es sich auswirkt, wenn wir das und das verstellen. Wir haben extrem viele Daten gesammelt, auch in Vallelunga. Bevor es in die Winterpause ging, bekam Jan von Jordi und mir viel Input, damit wir das mit dem neuen Motorrad umsetzen können. Damit wir über die Distanz schneller werden.

Wo siehst du das Althea-Team im Vergleich zum zweiten BMW-Team Milwaukee mit Joshua Brookes und Karel Abraham?

Da kann ich nichts dazu sagen, weil ich sie noch nicht fahren sah. Auch ihre Motorräder habe ich noch nicht gesehen und ich kenne auch kaum einen vom Team. Nur den Brookes. Dass er ein schneller Fahrer ist, weiß jeder.

Ich denke, das Team wird identisches Material haben wie wir, das ist auch ein Spitzenteam. Die Unterschiede werden nicht sehr groß sein. Es ist gut für uns alle, wenn wir vier gute BMW-Fahrer sind in zwei guten Teams.

Wirst du neben der Superbike- auch die Endurance-WM fahren?

Wenn Le Castellet ist, sind wir auf dem Lausitzring. Ich habe mit Rico Penzkofer über die Möglichkeit Endurance gesprochen. Wenn es geht, würde ich gerne ein 24-Stunden-Rennen mitmachen.

Ich habe mir zu dem Thema aber noch nicht viele Gedanken gemacht. Letztes Jahr bin ich alle Rennen IDM und Endurance gefahren, das war brutal viel. Dieses Jahr konzentriere ich mich auf eine Meisterschaft, das ist die Superbike-WM, das ist das Wichtigste überhaupt.

Wenn es sich ergibt, würde ich gerne ein Endurance-Rennen fahren, wir müssen mal schauen. Da ist auch noch nichts ausgemacht. Reizen würde es mich, dort habe ich immer gute Erfahrungen gemacht. Man lernt in so einem Rennen enorm viel, das ist brutal lang.

Wenn du Endurance-WM fährst, dann im Team von Penzkofer?

Das denke ich mal. Ich weiß auch gar nicht, was noch für BMW-Teams fahren.

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