Stange: «Angst, dass es auseinanderfällt»

Von Manuel Wüst
Speedway
Stange ist von der starken Konkurrenz überrascht

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Nach einem langen Flug war Thomas Stange vor Weihnachten in Buenos Aires gelandet und war guter Dinge, nach einem verpassten Rennen in die Argentinische Meisterschaft einzusteigen.

Der Zoll machte dem Gengenbacher jedoch einen Strich durch die Rechnung: «Da der Zoll in Argentinien während der Weihnachtsfeiertage nicht arbeitete, bekam ich mein Material nicht. Nach den Feiertagen hat der Präsident der Rennserie dann mein Motorrad regelrecht auslösen müssen», berichtete Stange.

Beim ersten Rennen, das Stange bestritt, war der einzige deutsche Teilnehmer auf geliehenem Material unterwegs und erzielte nur vier Punkte. Stange: «Das geliehene Bike war nicht gut. Ich hatte Angst, dass es mir während der Fahrt auseinanderfällt.»

Da er sein Material erst sehr kurz vor dem nächsten Rennen erhielt, bereitete Stange das Motorrad für das Rennen am 5. Januar vor und verzichtete auf einen weiteren Rennstart mit geliehenem Material. Das für Dienstag geplante Rennen wurde auf kommenden Sonntag verschoben. «In Argentinien sagen sie die Rennen frühzeitig ab, da bei schlechten Verhältnissen wenig Zuschauer kommen. Bei gutem Wetter sind es richtig viele Zuschauer», weiss Stange. «Im Schnitt kommen etwa 6000 Besucher. Zudem sind auch immer Radio- und TV-Stationen vor Ort.»

Auch von den Bahnen und den argentinischen Fahrern ist der 25-Jährige positiv überrascht: «Die Piloten sind stark, das hätte ich nicht gedacht. Auch das Stadion in Bahia Blanca ist richtig schön, und die Bahn ist so eine Mischung aus Diedenbergen und Pardubitz.»

Bis zum kommenden Sonntag wird Stange, der nach seiner Rückkehr aus Argentinien noch die Prüfung zum Fitnesskaufmann ablegen muss, weiter an seiner Fitness arbeiten: «Meistens trainiere ich zusammen mit Manuel Hauzinger. Mit ihm komme ich richtig gut klar.»

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