Speedway-Bundesliga

Bundesliga-Ausstieg: Die Gründe der DMV White Tigers

Von Peter Fuchs - 23.11.2019 15:56

Die Bundesliga 2020 wird mit mickrigen vier Teams ausgetragen. «Wir sind davon überzeugt, dass das aktuelle System der falsche Weg für die Zukunft des Speedway-Sports in Deutschland ist», so die Macher in Diedenbergen.

An der Speedway-Bundesliga 2020 werden nur die Teams aus Landshut, Brokstedt, Stralsund sowie Rückkehrer Güstrow teilnehmen – Wittstock und die DMV White Tigers aus Diedenbergen steigen aus.

Seit längerem drängten die Macher in Diedenbergen darauf, dass die Bundesliga im gleichen Modus wie der Team-Cup mit vier Mannschaften und vier bis fünf Fahrern ausgetragen werden soll. Da die Mehrheit bei den Besprechungen der Vereine die Beibehaltung der direkten Team-Duelle bevorzugt, zogen die «Tigers» jetzt die Konsequenzen.

«Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass dies der falsche Weg für die Zukunft des Speedway-Sports in Deutschland ist», teilte Marketingleiter Wolfgang Geiler mit. «Jetzt fahren nur noch vier Vereine in der obersten Liga, durch die Systemänderungen werden drei Heim- und drei Auswärtsrennen gefahren. Das ist auch ein finanzieller Kraftakt, den die vier Vereine hoffentlich stemmen werden. In einer Hochburg wie Landshut ist dies vorstellbar, bei den anderen Clubs wird sich zeigen, wie die Fans das Angebot von drei Heimrennen annehmen.»

Diedenbergen engagiert sich 2020 weiter im Speedway-Team-Cup, außerdem finden in der LVM-Arena am 13. Juni der Long Track Youth World Cup und die Track Racing Youth Gold Trophy statt. Zusätzlich arbeiten die Verantwortlichen daran, dass der Friendship-Cup fortgeführt wird.

Die White Tigers verabschieden sich aus der Bundesliga © Goffelmeyer Die White Tigers verabschieden sich aus der Bundesliga

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