Kai Huckenbeck im Challenge: «Keine Fehler erlaubt»

Von Sebastian Mischok
Speedway-GP
Am 9. September 2017 ist Kai Huckenbeck in Teterow zum ersten Mal bei einem Speedway-GP dabei. «Ich weiß, dass die Erwartungen an meine Leistungen sehr hoch sind», sagte der 24-jährige Werlter.

Seit Wochen ist Kai Huckenbeck der Deutsche in bester Form. Verdient bekam der Profi aus Werlte die Wildcard für den Teterow-GP am 9. September.

Martin Smolinski hat 2016 als Wildcard-Fahrer mächtig vorgelegt: Der Bayer eroberte damals zwei Laufsiege und preschte bis ins Halbfinale.

Kai, bist du überrascht, dass dir die Wildcard für den Speedway-GP in Teterow zugesprochen wurde?

Ja, ich war überrascht und habe mich sehr über diese Nachricht gefreut. Ich danke Adi Schlaak und dem gesamten Veranstaltungsteam des SGP Teterow für das Vertrauen, das in mich gesetzt wird. Ich weiß, dass es auch für den Veranstalter nie eine leichte Aufgabe ist, den einen Fahrer zu bestimmen. Umso mehr überwiegt die Freude, dass die Wahl dieses Jahr auf mich gefallen ist.

Du fährst eine starke Saison. Besonders bei Rennen, wo du gegen die Besten der Welt antrittst, erreichst du super Ergebnisse, wie bei der SEC in Güstrow und bei den World Games in Polen. Bist du bei solchen Rennen besonders motiviert?

Ich bin immer voll motiviert! Es macht mir Spaß, gegen diese Fahrer anzutreten und mich mit ihnen zu messen. Ich konnte in den letzten Jahren viel dazulernen und wichtige Erfahrungen sammeln. Das hat mich und mein Team dieses Jahr ein weiteres Stück vorangebracht.

Es lastet ein hoher Druck auf dir, Deutschland im Grand Prix zu vertreten. Wie bereitest du dich darauf vor? Wirst du extra dafür noch mal in Teterow trainieren oder kennst du die Bahn aus vergangenen Rennen gut?

Ich versuche es wie immer ruhig angehen zu lassen, auch wenn die Aufregung groß sein wird. Leider wird es aufgrund meines engen Zeitplans nicht möglich sein, ein Extra-Training einzulegen. Ich konnte letztes Jahr beim «Schildbürger Pokal» aufs Treppchen fahren. Beim «Auerhahnpokal» 2017 hatte ich leider kein Glück und bin bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Ich wäre gerne auch kürzlich beim «Schildbürger Pokal» angetreten, konnte aber aufgrund eines Ligarennens in England mit den King’s Lynn Stars nicht dabei sein.

Was ist dein Ziel für den Teterow-GP?

Ich weiß, dass die Erwartungen an meine Leistungen sehr hoch sind. Natürlich werde ich mein Bestes geben. Wir stehen beim Deutschland-Grand-Prix kurz vor dem Ende der Serie und jeder Fahrer wird alles daran setzen, sich fest für das nächste Jahr zu qualifizieren. Ich denke, die Fans dürfen sich auf einen spannenden Abend mit packenden Heats freuen. Alles ist möglich, gewinnen und verlieren liegen manchmal ganz nah beieinander.

Das Rennen wird in vielen Ländern live im TV übertragen, in Deutschland im Youtube-Stream. Siehst du das als Vorteil für deine Sponsoren?

Natürlich ist ein Grand Prix auch von Interesse für meine Sponsoren. Speedway hat nicht den Werbeeffekt, wie man ihn zum Beispiel vom Fußball kennt. Viele meiner Sponsoren sind über die Jahre vom Bahnsport begeistert und investieren aus Leidenschaft. Für mich ist es eine besondere Ehre, sie bei einem solchen Event präsentieren zu dürfen. Ohne sie wäre ich jetzt nicht an dem Punkt, an dem ich mich derzeit befinde. Dafür bin ich unheimlich dankbar.

Ist es dein Ziel, dich permanent für den Speedway-GP zu qualifizieren?

Ich denke, das ist das Ziel von jedem Speedway-Fahrer. Ich habe mich in diesem Jahr zum ersten Mal für den Challenge qualifiziert. Am 19. August habe ich im russischen Togliatti die Chance, mich permanent für 2018 zu qualifizieren. Nur die ersten drei qualifizieren sich für den Grand Prix, da sind keinerlei Fehler erlaubt und alles muss stimmen.

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