Kyle Ryde bei Puccetti Kawasaki gescheitert

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Kyle Ryde und Puccetti Kawasaki gehen getrennte Wege

Kyle Ryde und Puccetti Kawasaki gehen getrennte Wege

Erst kurz vor Beginn der Supersport-WM 2017 dockte Kyle Ryde mit Vitamin B bei Puccetti Kawasaki an. Zwei Rennen vor Saisonende zerbrach die Gemeinschaft, das einst hochgehandelte Talent sitzt nun auf der Straße.

Der Weg von Kyle Ryde in die Supersport-WM begann mit einem Gaststart in Donington 2015, als er sich mit Kenan Sofuoglu einen sehenswerten Fight lieferte. Sofuoglu selbst empfahl dem jungen Briten nach dem Rennen den WM-Einstieg. Kawasaki-Star Jonathan Rea, mittlerweile dreifacher Superbike-Weltmeister, übernahm das Management seines Landsmanns und schleuste ihn, nachdem sich sein vorheriges Team Schmidt Racing überraschend zurückzog, bei Puccetti Kawasaki ein.

Ryde übernahm so das Motorrad von Michael Canducci, der bereits als zweiter Fahrer neben Sofuoglu verpflichtet wurde. Der Italiener wurde in ein neu geschaffenes Junior-Team abgeschoben.

Was für den 20-jährigen so hoffnungsvoll begann, endete mit einer einvernehmlichen Vertragsauflösung nach dem Meeting in Magny-Cours.

Ryde beklagte offensichtlich, dass sich das Puccetti-Team auf seinen Top-Fahrer fokussiere. Auch hinsichtlich des Materials wunderte sich Britische Supersport Champion von 2014, warum er in der Saison 2016 mit einer weniger getunten Kawasaki ZX-6R schnellere Rundenzeiten gefahren ist.

Dabei begann Ryde die Saison mit Platz 4 auf Phillip Island und einem fünften Rang in Buriram. Auch in Aragón überzeugte er als Achter noch mit einem Top-10-Finish, was ihm danach allerdings nie wieder gelingen sollte.

Für Puccetti Kawasaki sind wiederum Ergebnisse wie in Magny-Cours (Ryde wurde nur 22.) nicht tragbar.

Puccetti Kawasaki kündigte an, bei den letzten beiden Meetings der Supersport-WM 2017 in Jerez und Losail mit einem anderen Fahrer anzutreten. Ein Motorrad wird von Anthony West pilotiert, für das zweite Bike wird der Italiener Axel Bassini gehandelt. Der erst 18-Jährige fuhr für Puccetti bereits das Rennen in Misano – und wurde ordentlicher Siebter.

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