Vertrag besiegelt: Gradinger ist Cortese-Nachfolger

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Teamchef Vesa Kallio und Thomas Gradinger

Teamchef Vesa Kallio und Thomas Gradinger

Nach zwei Testtagen in Cartagena sind Yamaha-Teamchef Vesa Kallio und der Oberösterreicher Thomas Gradinger der Überzeugung, dass sie 2019 eine starke Saison in der Supersport-WM haben werden.

Innerhalb drei Jahren hat es das Team Kallio Yamaha in der Supersport-WM zur Nummer 1 gebracht. 2016 absolvierte die Mannschaft von Vesa Kallio zum Saisonende drei Wildcard-Einsätze mit Niki Tuuli, der Finne brauste überraschend dreimal auf Platz 2.

2017 beendeten Sheridan Morais und Tuuli die Supersport-WM auf en Rängen 4 und 7, beide fuhren je einen Sieg ein.

2018 brauste der ehemalige Moto3-Weltmeister Sandro Cortese in seiner ersten Supersport-Saison in zwölf Rennen achtmal aufs Podium, gewann zweimal und war immer Top-6. Der Schwabe wurde mit 23 Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Lucas Mahias Weltmeister und macht Kallio damit zu einer der begehrtesten Adressen im Supersport-Fahrerlager.

Wie von SPEEDWEEK.com berichtet, hatte sich Teamchef Vesa Kallio bereits mit dem Belgier Loris Cresson sowie dem Spanier Isaac Vinales für 2019 geeinigt, der Österreicher Thomas Gradinger kommt als dritter Fahrer auf einer vom Yamaha-Werk unterstützten R6 hinzu.

Vergangenes Wochenende testete der 22-Jährige bereits zwei Tage in Cartagena, anschließend wurde der Vertrag unterschrieben. «Ich freue mich unheimlich, dass ich in einem Weltmeister-Team fahren werde», sagte der 22-Jährige erleichtert. «Das gesamte Team ist sehr professionell, die Atmosphäre ist aber dennoch familiär. Jetzt freuen wir uns auf das erste Saisonrennen, weil wissen, dass wir zusammen starke Ergebnisse erreichen können.»

Gradinger hat einen steilen Aufstieg hinter sich. 2017 wurde er Deutscher Supersport-Meister, in seinem ersten WM-Jahr 2018 gelang ihm auf Anhieb WM-Rang 7, die letzten drei Rennen beendete er für NRT Yamaha jeweils auf dem vierten Platz.

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