WM-Punkt dahin: Kaputter Sensor stoppte Daniel Rubin

Von Ivo Schützbach
Der Deutsche Vizemeister Daniel Rubin war in Assen erstmals in der Supersport-WM am Start. «Wir haben das Potenzial, um in die Punkteränge zu fahren», nahm der Yamaha-Pilot als Erkenntnis mit.

Von Startplatz 21 aus wusste Daniel Rubin, dass Punkte in Assen schwer werden würden, «aber es fallen immer Leute aus oder stürzen», sagte der Badener vor dem Rennen. Erstmals war der Deutsche Vizemeister mit Wildcard in der Weltmeisterschaft am Start und fuhr auf Anhieb auf Augenhöhe mit dem einzigen deutschen Fixstarter, Christian Stange aus dem Team Lorini Honda.

Nach drei Runden lag Rubin auf Platz 20, hinter Wayne Tessels und vor Federico Fuligni auf seiner MV Agusta.

In der vierten Runde war für Rubin Feierabend. «Ein kaputter Sensor», erklärte Vater und Yamaha-Teamchef Hubert Rubin.

«Mein Start war gut, in der ersten Kurve bin ich etwas zurückgefallen, dann konnte ich wieder ein paar Plätze gutmachen», schilderte Daniel Rubin SPEEDWEEK.com. «Ich war direkt hinter Tessels und konnte mich während der ersten drei Runden gegenüber dem Qualifying um 7/10 sec steigern. Dann hatte ich auf der Gegengerade elektronische Aussetzer, das Motorrad lief nicht mehr richtig und ich musste das Rennen beenden.»

«Tessels wurde 16., seinen Speed konnte ich gut mitgehen und habe mir zugetraut, ihn anzugreifen», ergänzte der 21-Jährige. «Fuligni war hinter mir, der wurde 15. Die Top-15 wären drin gelegen.»

Was nimmst du mit von deinem ersten WM-Einsatz? «Dass wir das Potenzial haben, um in die Punkteränge zu fahren», so Rubin. «Diesen Elan will ich mitnehmen in die IDM-Saison, um dort möglichst weit vorne zu landen. Das Ziel ist der Titel.»

Die IDM umfasst 2019 acht Events, vom 17. bis 19. Mai sind auf dem Lausitzring die ersten Rennen.

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