Supersport: Aus einem Drei- wird ein Zweikampf

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Laverty gegen Lascorz (26) und Crutchlow (35)

Laverty gegen Lascorz (26) und Crutchlow (35)

Die letzten acht Jahre machten Honda und Yamaha den Supersport-WM-Titel unter sich aus. 2010 wird es ein Kampf Honda gegen Kawasaki.

Yamaha wird Ende Januar offiziell den Rückzug aus der Supersport-WM verkünden. Nachdem der werksseitige Ausstieg seit Monaten beschlossen ist, konnte kein Team gefunden werden, welches die erfolgreiche Mannschaft übernahm, die Truppe ist längst auseinander gebrochen, die Bikes wurden eingemottet.

Aus dem jahrelangen Zweikampf Honda gegen Yamaha, den in den letzten acht Jahren sieben Mal Ten-Kate-Honda für sich entschied, wir in der kommenden Saison ein Kampf Honda gegen Kawasaki.

Die Grünen gewannen zuletzt 2001 mit Andrew Pitt die WM. Es folgten sieben Honda-Weltmeister, bis 2009 Cal Crutchlow für Yamaha den Titel holte.

Honda hat mit den zwei Ten-Kate-Piloten Kenan Sofuoglu und Michele Pirro sowie Parkalgar-Star Eugene Laverty drei heisse Eisen im Feuer. Miguel Praia fährt in erster Linie bei Parkalgar, weil er Portugiese ist und zum Budget beiträgt.

Kawasaki hat den überaus talentierten Joan Lascorz sowie Ex-Vizeweltmeister Katsuaki Fujiwara (2002). Dem Japaner wurde vor Weihnachten in aller Deutlichkeit gesagt, dass er nicht so weit hinter Lascorz herhinken darf. Ob die Ermahnung einen Wert hat?

Verstärkt wird Kawasaki 2010 durch das Team Lorenzini, das von Yamaha zu Kawasaki wechseln möchte, sofern das Budget gefunden wird. Als Fahrer wurde bereits Ex-Weltmeister Fabien Foret verpflichtet, der von der Kawasaki angetan ist. Teamkollegin könnte Paola Cazzola werden, die als erste Frau vollzeit an der Supersport-WM teilnehmen würde.

Yamaha werden wir höchstens in einem privaten Team sehen. Nach dem Rückzug des Hoegee-Teams gilt es auch als unwahrscheinlich, dass 2010 eine Suzuki in der Startaufstellung auftaucht. Dasselbe gilt für Ducati, deren 749 längst nicht mehr konkurrenzfähig ist.

Zum Lichtblick könnte Triumph werden. Garry McCoy bescherte den Briten in der vergangenen Saison den ersten Podestplatz, das Potenzial der Daytona 675 blitzte bei einigen Rennen auf.
 

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