Ten Kate Honda noch ohne Sieg: «Stürze helfen nicht»

Von Kay Hettich
Supersport-WM
PJ Jacobsen: Ohne zwei Rennstürze wäre der Honda-Pilot in Schlagdistanz zu WM-Leader Kenan Sofuoglu

PJ Jacobsen: Ohne zwei Rennstürze wäre der Honda-Pilot in Schlagdistanz zu WM-Leader Kenan Sofuoglu

In früheren Zeiten war die Supersport-WM das Aushängeschild des niederländischen Ten Kate Teams. Mit dem US-Amerikaner PJ Jacobsen als einzigen Piloten wartet man 2017 auf den ersten Sieg.

Über viele Jahre dominierte das in Nieuwleusen ansässige und von Ronald und Gerrit ten Kate geführte Team die Supersport-WM. Mit Fabien Foret feierte man 2002 den ersten WM-Titel und stellte bis 2008 ununterbrochen den Weltmeister. Doch so wie die Konkurrenz stärker, sind die Zeiten magerer geworden. Seit 2009 konnten nur Ausnahmekönner Kenan Sofuoglu (2010) und Michael van der Mark (2014) die Weltmeisterschaft für den verlängerten Arm von Honda gewinnen.

Für die laufende Saison hat Ronald ten Kate die Hoffnung noch nicht aufgegeben, obwohl Pilot PJ Jacobsen als WM-Dritter (92 P.) bereits 54 Punkte Rückstand auf Leader Sofuoglu (Kawasaki) hat. «Zum Start der Saison hatten wir ein paar Probleme mit dem Setup», gibt der Niederländer zu. «Aber sobald wir unseren Weg fanden, haben wir die ganze Zeit an der Spitze mitgekämpft. Es fehlte uns in den ersten paar Runden nur an Konstanz. Wir haben nicht viel verpasst. Aber wir hätten es mit ein paar mehr Tests im Winter schaffen können, glaube ich.»

Jacobsen gehört zwar immer zu den Protagonisten an der Spitze, leistete sich aber zwei Rennstürze in Aragón und Assen. «Ein paar Mal nicht im Ziel anzukommen und im Kampf um den Sieg zu stürzen, hilft nicht», grübelt ten Kate. «Aber es ist bisher eine spannende Saison. Wir warten noch immer auf den ersten Sieg, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass das in dieser Saison noch passieren wird. Mit der Geschichte des Teams und einem Fahrer mit der Qualität von PJ, musst du nach dem Titel streben.»

Ten Kate ist realistisch genug und weiß, dass sein Team bei nur noch vier ausstehenden Rennen ein kleines Wunder benötigt. «Nur ein Ausfall der grünen Jungs würde bedeuten, dass wir wieder ganz dicht dran sind», sagt der 46-Jährige. «Wir zählen auf unsere eigenen Stärken, um zu gewinnen, aber es ist noch nicht vorbei.»

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