Ziel 2018 von Citroën ist der 100. Sieg

Von Toni Hoffmann
WRC

Citroën, 2017 nicht gerade von der Glücksgöttin Fortuna geküsst, möchte 2018 wieder zur alten Schlagkraft wie in der Ära Sébastien Loeb, der 2018 dreimal antritt, zurückkehren und den 100. Sieg erzielen.

Der achtmalige Hersteller-Champion Citroën ist in seiner Siegeschronik nur noch zwei Siege von der magischen Zahl «100» entfernt. Dieses Ziel könnte das Zwei-Zacken-Team in der nächsten Saison wohl eher mit dem «Zeitarbeiter» Sébastien Loeb erreichen. Der neunfache Rekordchampion und 78-fache Gesamtsieger Loeb kehrt 2018 für drei Rallyes im Citroën C3 WRC in Mexiko, auf Korsika und in Spanien zurück. Für ihn muss Craig Breen, der ansonsten bei den restlichen zehn Läufen antritt, den C3 WRC räumen.

Kris Meeke wird trotz seiner eher unglücklichen Saison, in der er aber die zwei einzigen Siege des C3 WRC in Mexiko und Spanien holte, die komplette Meisterschaft fahren. Stéphane Lefebvre muss das WRC-Cockpit räumen und wird mit dem C3 R5 in die WRC2-Wertung verbannt. Der Sponsor-Beschaffer Khalid Al Qassimi tritt erneut nur bei ausgewählten Rallyes im dritten Citroën C3 WRC an.

Der von den Piloten als unruhig eingestufte C3 WRC soll 2018 besser beherrschbar sein. Das ist die Meinung von Breen nach den Tests Mitte Dezember als Vorbereitung für die Rallye Monte Carlo 2018. Citroën und auch Toyota waren bei den Tests südlich von Gap unterwegs. Der Weltmeister M-Sport, nun wieder offizielles Werksteam von Ford, und Hyundai tummelten sich in der Ardèche.

Während Meeke bei eisigen, kalten und sehr nassen Bedingungen testete, hatte Breen einen trockenen Testtag. Breen war mit dem Testergebnis zufrieden.

«Kris und ich teilten uns die Tests. Bei ihm war es nass, bei mir trocken. Es war aber hilfreich für mich, das Auto unter gemischten Bedingungen fahren zu können», sagte Breen. «Das Auto hat sich sehr gut verhalten. Das Team hat in letzter Zeit hart mit dem Auto gearbeitet. Ich denke, wir sind nun auf dem richtigen Weg. Die Einstellung der Stoßdämpfer konnten wir verändern. Sie schlucken jetzt die Unebenheiten besser. Das Auto fühlt sich nicht mehr so unruhig an und verhält sich neutraler.»

Meeke und Breen stehen mit ihren Citroën C3 WRC in der Startaufstellung der Saisoneröffnung bei der Rallye Monte Carlo (24. bis 28. Januar 2018).

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