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Türkei: Fluch der Führung, Tänak auf Hattrick-Kurs

Die zweite Etappe des zehnten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft auf den sehr rauen türkischen Schotterpisten hat das Klassement gewaltig durcheinander gewirbelt, Ott Tänak ist auf Kurs zum dritten Sieg in Folge.

WRC

Im Artikel erwähnt









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Die Neuauflage der Rallye Türkei lässt Erinnerungen an die legendäre ostafrikanische Safari aufleben, denn diese war für ihre brutale Härte bekannt. Auf der zweiten Etappe des zehnten Saisonlaufes mussten einige Spitzenfahrer der Härte der türkischen Schotterprüfungen schmerzlichen Tribut zollen. Es schien fast so, als läge auf dem jeweiligen Spitzenreiter ein Fluch.

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Das Neuville- und Ogier-Drama

Zuerst traf es den Tabellenführer und Freitag-Sieger Thierry Neuville, der sich auf der ersten der sechs Samstag-Prüfungen aus bislang ungeklärten Gründen die linke vordere Aufhängung am Hyundai i20 Coupé WRC beschädigte, was wenig später nach erfolgloser Notreparatur zur Aufgabe führte. Die Führung wechselte zum Titelrivalen Sébastien Ogier im Ford Fiesta WRC. Doch auch der fünffache Champion zog sich den Zorn des türkischen Schottergeistes zu. In der zehnten Prüfung fing auch er sich einen Aufhängungsschaden ein. Die Reparatur unter Anleitung des als Mechaniker ausgebildeten Team-Partners Elfyn Evans und des privaten Skoda-Piloten Henning Solberg führten dazu, dass Ogier mit einer Strafminute und nun als Gesamtvierter weiterfahren konnte. Doch auf der zwölften Entscheidung rutschte der Titelverteidiger von der Piste und "parkte" den Ford an einem Baum. Im Titelkampf zwischen Neuville und Ogier kehrte wieder der status quo ein.

Damit ging Andreas Mikkelsen in Führung, aber nur kurz, weil an seinem Hyundai i20 der Vorderradantrieb ausfiel. Der Interimsleader beendete die zweite Etappe mit einem Rückstand von 6:25,4 Minuten auf dem fünften Platz. Hinter ihm folgte sein norwegischer Landsmann Henning Solberg mit seiner österreichischen Beifahrerin Ilka Minor im besten R5-Fahrzeug (+ 11:55,5).

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Nutznießer Tänak

Nutznießer der turbulenten Ereignisse am Samstag war letztlich der WM-Dritte Ott Tänak, der im Toyota Yaris WRC nun auf Kurs zu seinem dritten Sieg hintereinander nach Finnland und Deutschland ist. Nach der 13. Prüfung lag der dreifache Saisonsieger 13,1 Sekunden vor seinem Stallgefährten Jari-Matti Latvala und 1:10,5 Minuten vor Hayden Paddon im Hyundai i20 Coupé WRC.

"Es passierte heute sehr viel. Diese Rallye ist unberechenbar. Wir wussten, dass es hart werden würde. Wir hatten heute keine gute Performance, also mussten wir sehen, dass wir auf der Straße bleiben, und genau das haben wir getan", erklärte Tänak, der vom sechsten Platz am Morgen zur Spitze am Nachmittag aufstieg.

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"Das Auto ist jetzt okay. Der Motor überhitzte ein wenig. Ich war am Ende etwas vorsichtig, doch es scheint, dass die anderen Fahrer noch vorsichtiger waren", meinte Latvala.

Paddon ging diesmal kein Risiko ein und harrte mehr oder weniger der Dinge, die kamen. Diese Einstellung brachte ihm der dritte Platz. "Wir sind einfach bei unserem Plan geblieben. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt, zu hart und zu schnell anzugreifen. Es ist aber schwierig, sich zurückzuhalten, aber es hat funktioniert", merkte Paddon an.

Teemu Suninen mutierte durch das Pech seiner Teamkollegen Sébastien Ogier und Elfyn Evans mehr wohl ungewollt zum besten Ford-Piloten. Im Fiesta WRC rangierte er mit einem Rückstand von 3:22,2 Minuten auf Rang vier.

Citroën musste am Samstag eine Nullrunde einstecken. Zuerst fiel auf der ersten Tagesentscheidung Mads Östberg mit defektem Turbolader am C3 WRC aus. Dann legte auf der vorletzten Entscheidung ein Brand den C3 von Craig Breen lahm.

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Rallye Türkei – Stand nach der 13. von 17 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

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1.

Tänak/Järveoja (EE), Toyota

3:34:223,5

2.

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Latvala/Anttila (FIN), Toyota

+ 13,1

3.

Paddon/Marshall (NZ/GB), Hyundai

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+ 1:10,5

4.

Suninen/Markkula (FIN), Ford

+ 3:22,2

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5.

Mikkelsen/Jaeger (N), Hyundai

+ 6:25,4

6.

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H. Solberg/Minor (N/A), Skoda R5

+ 11:55,5

7.

Evans/Barritt (GB), Ford

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+ 16:49,0

8.

Kopecky/Dresler (CZ), Skoda R5

+ 17:05,9

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9.

Tempestini/Itu (RO), Citroën R5

+ 17:50,4

10.

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Ingram/Whittock (GB), Skoda R5

+ 18:38,2

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1

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Toyota Gazoo Racing World Rally Team

123

2

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Toyota Gazoo Racing World Rally Team

111

3

Oliver Solberg

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

92

4

Adrien Fourmaux

Hyundai Shell Mobis WRT

79

5

Sami Pajari

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

78

6

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Toyota Gazoo Racing World Rally Team

67

7

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Hyundai Shell Mobis WRT

65

8

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