Sainz in VW Polo «verliebt»

Von Toni Hoffmann
WRC
Der VW Polo R WRC beim Test

Der VW Polo R WRC beim Test

Volkswagen hat seinen ersten Test mit dem Polo R WRC an der Mosel mit Zufriedenheit absolviert.

Der VW Polo R WRC hat nach dem ersten grösseren «Ausritt» bei Veldenz an der Mosel eine starken Eindruck bei den Testpiloten hinterlassen. Beim zweifachen Weltmeister und Dakar-Sieger Carlos Sainz war dieser Eindruck sogar so stark, dass er kaum noch vom Lenkrad weg wollte. Dafür musste der Cheftester Dieter Depping mehr oder weniger zusehen.

Sainz zeigte sich nach dem Test begeistert: «Ich muss sagen, ich bin mit meiner ersten Fahrt im VW Polo R WRC richtig glücklich. Dieser erste Test war eine grosse Ehre für mich. Ich freue mich auch für Volkswagen und für den Rallyesport allgemein, dass nun ein brandneues Fahrzeug und ein weiterer Hersteller in den Rallyesport einsteigt.»

Sainz sass 2004 zu letzten Mal mit dem Citroën Xsara WRC in einem regulären WRC-Rallyeauto. Danach nahm er mit Volkswagen im Scirocco am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil.

«Ich darf sagen, dass wir einen guten Start mit dem Polo hatten. Das war der erste Test mit dem Polo WRC, der mit «0» bezeichnet wird. Daher war er auch noch nicht das 100-prozentige Rallyeauto. Für mich aber war es das erste Mal, dass ich ein Auto mit einem 1,6-Liter-Turbomotor gefahren bin. Es war eine schöne Erfahrung, besser als ich dachte. Ich war erstaunt, dass alles so sauber ablief. Dafür, dass dies die erste Ausfahrt war, lief alles bestens. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Test.»

Das Team um den VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen blieb einen Tag länger als geplant an der Mosel und nutzte den Teil der Prüfung der Rallye Deutschland sehr intensiv. «Wir bleiben noch einen Tag länger hier», führte Sainz, der noch weitere Tests mit dem Polo absolvieren wird, weiter aus. «Dann warte ich auf den ersten echten Polo mit der Nummer «1», der schon sehr nahe an dem späteren Rallyefahrzeug sein wird. Ich denke, ich werde ab und zu dieses Fahrzeug fahren können, auch wenn ich bei VW kein Testfahrer bin. Ich denke aber, dass ich mit meiner Erfahrung dem Team helfen und auch einige Ideen einbringen kann. Ich bin bereit, dem Team so viel wie möglich zu helfen.»

Wie Nissen wollte auch Sainz nichts zur Fahrerfrage sagen.
 

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