Anglade mit Portugal-Ergebnis zufrieden

Von Toni Hoffmann
WRC
Anglade auf Super-Special im Algarve-Stadion

Anglade auf Super-Special im Algarve-Stadion

Patrick Anglade bestritt bei seinem Debüt im Ford Fiesta ST seine erste ausländische WM-Rallye und schlug sich tapfer.

Seinen ersten Einsatz in der Fiesta Sport International (FSTi) hat Patrick Anglade bestens gemeistert. Konstant fuhr der 21-Jährige ohne technische Probleme und ohne einen einzigen Plattfuß auf Platz zwei in der FSTi und Gesamtrang 30. Allein dem starken Iren Craig Breen musste er sich bei seinem Schotter-Debüt beugen.

«Bereits der Shakedown hatte es in sich. Die Strecke war ziemlich rollig und wurde einigen Fahrern vor uns zum Verhängnis. Wir mussten eine gute Mischung finden, um einerseits das Auto kennen zu lernen und andererseits sicher über die Strecke zu kommen. Außerdem war es wichtig, dass wir uns an die Reifen gewöhnen, denn diese sind wir noch nie gefahren», erklärte Anglade.

Nach dem Shakedown holte sich der 21-Jährige noch Tipps bei Ford-Pilot Mikko Hirvonen. Am Freitag sah es dann auch ganz so aus, als ob er sich die Tipps von Hirvonen zu Herzen genommen hatte. Nach der ersten Schleife lag er auf Platz zwei und zeigte sich durchaus zufrieden: «Ich denke, dass ich uns das Auto gut zusammenpassen. Es macht mir großen Spaß und ich lerne mit jedem weiteren WP Kilometer sehr viel dazu.»

Im Ziel des zweiten Tages machte sich dann allerdings etwas Enttäuschung breit: «Der Tag ging viel zu schnell zu Ende. Ich wäre gern noch weiter gefahren. Ich kann das Auto immer besser einschätzen und kontrollieren. Das gibt mir auf diesen schwierigen Prüfungen die nötige Sicherheit. Einige unserer direkten Konkurrenten haben schon aufgeben müssen. Das wollen wir auf gar keinen Fall riskieren.»

Am Samstag setzte er seine gute Leistung vom Vortag fort, obwohl im die Streckenbeschaffenheit weniger zusagte: «Wenn wir über die WPs fahren, haben die vor uns fahrenden Fahrzeuge viele Steine auf die Strecke gewühlt. Es ist schwierig, seine Linie zu finden, denn dort, wo ich gerne fahren würde, liegen Steine», erklärte er am Samstagabend. «Vor allem heute war das eine großer Herausforderung. Die längste WP des Tages war mit über 27 Kilometern in jeder Schleife die zweite Strecke. Das bedeutet, dass wir auf jeden Fall mit gebrauchten Reifen unterwegs sind. Da ist es nicht einfach so zu fahren, dass man keinen Platten riskiert und trotzdem nicht zu viel Zeit verliert.»

Abgerundet hat Anglade sein Ergebnis am Sonntag mit einer Klassenbestzeit, das ihm einen zusätzlichen Punkt in der Meisterschaft einbrachte. «Es war wirklich ein gutes Wochenende für uns. Das Team hat toll gearbeitet, die Organisation von M Sport und die Unterstützung während der Veranstaltung waren wirklich vorbildlich und ich freue mich jetzt schon auf die Rallye auf Sardinien.»

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