Mark Wallenwein: «Keiner warnte uns!»

Von Toni Hoffmann
WRC
Mark Wallenwein «flog» nur bis dritten Prüfung

Mark Wallenwein «flog» nur bis dritten Prüfung

Mark Wallenwein schied bei seinem zweiten Auslandsstart in der Rallye-WM durch einen unverschuldeten Unfall frühzeitig aus.

Gut vorbereitet und mit großen Erwartungen reiste der Stuttgarter Mark Wallenwein zur Rallye d’Italia Sardinien, dem sechsten Lauf zur Rallye-WM auf Sardinien. Der Renault Clio Pilot schied mit seinem Heilbronner Copiloten Stefan Kopzcyk durch einen unverschuldeten Unfall auf der dritten Wertungsprüfung aus.

«Es passierte auf der Wertungsprüfung «Castrazza», der mit über 27 Kilometern längsten Strecke des ersten Tages. Das vor uns gestartete Fahrzeug stand hinter einer nicht einsehbaren Kuppe der wir uns im fünften Gang mit sehr hoher Geschwindigkeit näherten», äusserte sich der jüngste Spross des Wallenwein-Rallye-Clans. «Die Schotterpiste war zum Ausweichen zu schmal, somit hatten wir keine Chance auszuweichen und krachten dem Mitsubishi frontal ins Heck. Niemand warnte uns vor dem auf der Strecke stehenden Fahrzeug, weder ein Marshall noch der Pilot oder Copilot des gestrandeten Wagens. Unseren Clio konnten wir erst am späteren Abend nach dem zweiten Durchgang auf den Serviceplatz transportieren. In der Kürze der Zeit war eine Reparatur leider nicht mehr möglich und wir mussten den Ausgang der Rallye als Zuschauer verfolgen“, erklärte Mark Wallenwein weiter das Geschehen sichtlich enttäuscht.

Mitte der Woche wird der Wagen in der heimischen Werkstatt zurück erwartet. Ein Grossteil der benötigten Ersatzeile wurde bereits von Italien aus bestellt und die Reparaturarbeiten werden schnellstmöglich in Angriff genommen: «Wir haben bereits für den nächsten Lauf zur Rallyeweltmeisterschaft in Polen (26.-28.06.09) unsere Nennung abgeben. Unser gesamtes Team ist hoch motiviert und wir möchten auf jeden Fall dort an den Start gehen. Ein herzliches Dankeschön geht an Carsten Mohe, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht“, zeigte sich der Youngster am Montag bereits wieder kämpferisch.

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