Sébastien Loeb: «Was ist mit Mikko los?»

Von Toni Hoffmann
WRC
Sébastien Loeb

Sébastien Loeb

Der noch amtierende Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb wundert sich über die fehlende Schlagkraft seines Citroën-Teams, besonders über Mikko Hirvonen.

In den letzten Jahren war Citroën das alles dominierende Team in der Rallye-Weltmeisterschaft. Von diesem Glanz ist aber in diesem Jahr nicht mehr allzu viel geblieben. Nur der neunfache Rekordchampion Loeb hat mit seinen zwei Siegen bei drei Einsätzen dazu beigetragen, dass der Stern seines Zwei-Zacken-Teams nicht ganz unterging. Von seinen Teamkollegen Mikko Hirvonen und Dani Sordo ist, was Glanzpunkte sprich Siege betrifft, nur wenig zu erwarten. Der Titelverteidiger ist trotz seines reduzierten Programms mit 68 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz nach wie vor der beste Citroën-Pilot. In der Hersteller-Wertung liegt der achtfache Titelgewinner Citroën 46 Zähler hinter dem Neuling Volkswagen.  

Für den absoluten Citroën-Mann Loeb sieht das alles ziemlich traurig aus. Dieser Umstand aber ändert nichts an seinem Jahresplan. Es bleibt bei vier Einsätzen. Der letzte WM-Start erfolgt bei seinem Heimspiel im Elsass. Ansonsten bereitet er sich auf den Citroën-Einstieg in die Tourenwagen-WM 2014 vor.  

«Ich bin schon ein wenig von Mikko überrascht», gestand Loeb. «In der Vergangenheit war er immer konstant und hätte mich manchmal auch schlagen können. Ich habe immer auf ihn geachtet. Auch wenn er nicht unbedingt der schnellste Fahrer war, aber er war da. In diesem Jahr aber scheint es anders zu sein. Gerade jetzt, als er das Team führen soll. Das ähnelt sehr seinem ersten Jahr bei Ford. Ich hoffe, es kommt zu einem guten Ende.»  

Für Loeb muss eine konstante Leistung der Schlüssel für die beiden Fahrer sein. Diese war bisher noch nicht ganz zu erkennen. Gerade Dani Sordo scheint in seinen Augen hier ein Sorgenkind zu sein. «Dani ist eben Dani», führt Loeb weiter aus. «Manchmal ist er schnell, manchmal eben nicht. Letztlich aber braucht das Team Konstanz, aber ich weiß, das dies nicht so leicht ist, wenn man einen solch starken Gegner wie Sébastien Ogier und Volkswagen hat.»   

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