Wales: Mikkelsen schlug wieder zu

Von Toni Hoffmann
WRC
Wieder Bestzeit für Andreas Mikkelsen

Wieder Bestzeit für Andreas Mikkelsen

Andreas Mikkelsen präsentiert sich am Samstagmorgen beim Finale der Rallye-Weltmeisterschaft in Wales hellwach. Auf der elften Entscheidung setzte er seine zweite Bestmarke.

Andreas Mikkelsen hat seine Offensive auf den letzten Podiumsplatz bei der Rallye Wales GB weiter verschärft. Auf der zweiten Samstag-Entscheidung, der 21,90 langen «Dyfi», markierte er im VW Polo R WRC seine zweite Bestzeit in Folge. Damit reduzierte er seinen Abstand zum vor ihm drittplatzierten Thierry Neuville, im Ford Fiesta RS WRC 1:06,2 Minuten hinter dem führenden Mikkelsen-Kollegen Sébastien Ogier, auf 28 Sekunden. Ogier selbst kann allmählich beginnen, eine ruhige Kugel zu schieben. Nach der elften von 22 Prüfungen lag er 26,3 Sekunden vor seinem Teamkollegen Jari-Matti Latvala.  

«Alles okay, keine Probleme, wir wollen so weitermachen. Diese Prüfung war etwas schwieriger als die erste heute Morgen. Was mir etwas Sorgen macht, ist, dass sich der Grip immer ändert und man leicht einen Fehler machen kann», erklärte Mikkelsen. «Das sind neue Prüfungen, da kann man nicht so einfach attackieren. Deswegen habe ich auch sehr auf die Zwischenzeiten geachtet. Die Rallye ist noch lang», äußerte sich Ogier. «Ich habe kein gutes Gefühl für das Auto, mehr kann ich nicht sagen», war das kurze Statement des zweifachen Wales-Siegers. «Ich muss gestehen, ich hatte etwas Angst, als ich die Ausfälle in den gefährlichen Passagen gesehen habe», meinte Neuville.  

Die Ausfälle bezogen sich auf den wieder gestarteten Robert Kubica, der nach seinem Abflug gestern Morgen auch am Samstagmorgen seinen Citroën DS3 WRC in der walisischen Botanik versenkte. Er und sein neuer Beifahrer Michele Ferrara überstanden auch den zweiten Abflug ohne Schaden. Wie sich allerdings dieser zweite Unfall in zwei Tagen auf die Zukunft von Kubica, der als Citroën-Stammfahrer gehandelt wird, auswirkt, bleibt offen. Nur wenig später folgte der bis dahin auf Rang sechs liegende Evgeny Novikov im Ford Fiesta RS WRC seinem Beispiel.  

Stand nach der 11. von 22 Prüfungen:

1. Ogier/Ingrassia (F), VW Polo R WRC, 1:56:27,0 h.
2. Latvala/Anttila (FIN), VW Polo R WRC, + 26,3 sec.
3. Neuville/Gilsoul (B), Ford Fiesta RS WRC, + 1:06,2 min.
4. Mikkelsen/Markkula (N/FIN), VW Polo R WRC, + 1:34,2
5. Östberg/Andersson (N/S), Ford Fiesta RS WRC, + 1:38,6
6. Prokop/Ernst (CZ), Ford Fiesta RS WRC, + 5:36,4
. Sordo/Del Barrio (E), Citroën DS3 WRC, + 7:13,1
8. Evans/Barritt (GB), Ford Fiesta R5, + 7:24,6
9. Higgins/Williamson (GB), Ford Fiesta R5, + 8:18,9
10. Ketomaa/Suominen (FIN), Ford Fiesta R5, + 8:21,4

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