Jari-Matti Latvala ging auch auf der elften Prüfung der ADAC Rallye Deutschland nicht vom Gas und baute mit der sechsten Bestmarke seine Führung weiter aus.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Asphalt-Show von Jari-Matti Latvala im VW Polo R WRC ging auch beim Start in die zweite Halbzeit des neunten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in Südwestdeutschland nonstop weiter. Auf der zweiten Passage des 17,53 km langen Klassikers "Stein & Wein" notierte der dreifache Saisonsieger seine sechste Bestmarke, mit der seine Führung auf nun 50,4 Sekunden zu Kris Meeke im Citroën DS3 WRC ausbaute. Der Nordire aber beendete die Prüfung mit einem unförmigen Vorderreifen. "Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. In Linkskurven fühlte ich etwas merkwürdiges, daher musste ich ein paar Gänge runterschalten. Wir müssen uns das nun ansehen."
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"Die Prüfung war diesmal fast ganz trocken, nur noch ganz wenige feuchte Stellen. Daher lief es auch besser als heute Morgen", war der Latvala-Rapport. Meeke muss sich aber allmählich Gedanken um den näher rückenden Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC machen. Der Vorjahreszweite verkürzte inzwischen auf 5,1 Sekunden zu Meeke.
"Wir haben weiche Reifen drauf. Das war bei den nun trockener werdenden Bedingungen nicht schlecht. Die Strecken heute sind besser als die von gestern", meinte der Vize-Weltmeister Neuville. Gegenüber seinem Hyundai-Kollegen Dani Sordo konnte er sich inzwischen bis auf 5,9 Sekunden absetzen. "Ich bin total überrascht. Ich dachte, ich hätte hier eine Super-Zeit gefahren und dabei war Thierry noch schneller. Ich bin aber mit den Leistungen von mir und dem Auto zufrieden", führte Sordo an, der sich von Andreas Mikkelsen im VW Polo R WRC um 12,5 Sekunden löste.
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Bei M-Sport hat Mikko Hirvonen die Hierarchie wieder hergestellt und zog im Ford Fiesta RS WRC um 2,8 Sekunden wieder am Kollege Elfyn Evans auf den sechsten Platz vorbei. "Die Prüfung war trocken. Da lief es für uns gut", sagte Hirvonen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Stand nach der 11. von 18 Prüfungen:
1. Latvala/Anttila (FIN) VW Polo R WRC: 1:46:42,4 h. 2. Meeke/Nagle (GB/IRL) Citroën DS3 WRC: + 50,4 sec. 3. Neuville/Gilsoul (B) Hyundai i20 WRC: + 55,5 4. Sordo/Marti (E) Hyundai i20 WRC: + 1:01,4 min. 5. Mikkelsen/Floene (N) VW Polo R WRC: + 1:13,9 6. Hirvonen/Lehtinen (FIN) Ford Fiesta RS WRC: + 1:34,3 7. Evans/Barritt (GB) Ford Fiesta RS WRC: + 1:37,1 8. Østberg/Andersson (N/S) Citroën DS3 WRC: + 1:40,8 9. Bouffier/Panseri (F) Hyundai i20 WRC: + 2:33,3 10. Prokop/Tomanek (CZ) Ford Fiesta RS WRC: + 3:13,5
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