Citroën-Duo mit Sordo und Loeb vorne

Von Toni Hoffmann
Dani Sordo führt bei seinem WM-Heimspiel.

Dani Sordo führt bei seinem WM-Heimspiel.

Zur Halbzeit der ersten Etappe des vorletzten WM-Laufes in Spanien führt Citroën mit dem Duo Dani Sordo und Sébastien Loeb.

Dani Sordo ist zur Halbzeit der ersten Etappe seines WM-Heimspiels als Führender in die Mittagspause im spanischen Salou gekommen. Mit allen Bestzeiten auf den bisherigen drei Prüfungen auf den Asphaltpisten an der Costa Dorada setzte sich Sordo, in den letzten drei Jahren immer Zweiter, um 4,8 Sekunden von seinem Citroën-Teamkollegen Sébastien Loeb ab. Der in der WM um fünf Punkte vor Loeb führende Mikko Hirvonen beendete im Ford Focus mit einem Rückstand von 19,1 Sekunden die erste Tageshälfte auf den dritten Platz. Petter Solberg rangierte bei seiner Jungfernfahrt im Citroën C4 auf dem vierten Rang (37,9 Sekunden) vor seinem Junior-Teamkollegen Sébastien Ogier (Rückstand: 59,2 Sekunden) und Jari-Matti Latvala, der im zweiten Ford Focus exakt eine Minute auf Sordo zurücklag.

«Am Anfang untersteuerte mein Auto noch etwas. Das hat sich dann gegeben», meinte Sordo. «Im letzten Jahr habe ich zu Beginn etwas Zeit verloren. Dieses Jahr ist es bedeutend besser. An manchen Stellen war es ziemlich schmierig, weil etwas Schotter auf der Piste lag. Das kam von denen vor mir, als sie die Kurven geschnitten haben. Es läuft aber alles bestens.»

Hirvonen wurde auf der zweiten Tagesentscheidung auf dem zweiten Platz vom viermaligen Spanien-Sieger Loeb abgelöst. «Ich wusste, dass das passiert», sagte der WM-Spitzenreiter Hirvonen. «Es gibt immer noch einige Wasserlachen, die es schwierig machen, richtig zu bremsen. Ich spüre aber, dass ich mit dem Druck, der auf mir lastet, gut umgehen kann.»

«Nicht so schlecht. Ich komme mit dem Auto nun besser zurecht. Ich kann aber noch etwas attackieren», sagte der 52-fache Rekordsieger und fünffache Champion. Sein neuer Teamkollege Petter Solberg sah die ersten Entscheidungen noch als eine Lernphase mit dem C4. «Es wird aber immer besser. Ich weiss, dass ich mich noch steigern kann, aber ich brauche noch etwas Zeit, um den richtigen Rhythmus für dieses Auto zu finden.»

Bester Deutscher ist der in der Deutschen Rallye-Meisterschaft führende Hermann Gassner jr. auf dem 18. Rang (Rückstand: 3:34,3 Minuten). Im Mitsubishi lag er zur Mittagspause in der Wertung der seriennahen Fahrzeuge vorne. Aaron Burkart wird sich bei seinem Ziel, seine Vize-Meisterschaft beim Finale der Junior zu verteidigen, noch etwas steigern müssen. Im Suzuki Swift notierte er nach einem Auspuffproblem auf der ersten Prüfung hinter dem führenden Holländer Hans Weijs (Citroën C2) mit einem Rückstand von 1:20,5 Minuten den vierten Junior-Platz. Zur Titelverteidigung braucht er aber den zweiten Rang, um in der Tabelle an seinem Suzuki-Kollegen Michal Kosciuszko, in Spanien nicht am Start, vorbeiziehen zu können.

Stand nach drei von 18 Prüfungen:
1. Dani Sordo/Marc Marti (E), Citroën C4 WRC, 35:33,0 min.
2. Sébastien Loeb/Daniel Elena (F/MC), Citroën C4 WRC + 4,8 sec.
3. Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (FIN), Ford Focus WRC, + 19,1
4. Petter Solberg/Philip Mills (N/GB), Citroën C4 WRC, + 37,9
5. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F), Citroën C4 WRC, + 59,2
6. Jari-Matti Latvala/Miikka Antilla (FIN), Ford Focus WRC, + 1.00,0 min.
7. Evgeny Novikov/Stéphane Prévot (RUS/B), Citroën C4 WRC, + 1:49,4
8. Matthew Wilson/Scott Martin (GB), Ford Focus WRC, + 1:53,5
9. Henning Solberg/Cato Menkerud (N), Ford Focus WRC, + 2:09,7
10. Federico Villagra/Jorge Perez Companc (RA), Ford Focus WRC, + 2:21,3

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