Portugal: Meeke mit klarer Führung

Von Toni Hoffmann
WRC
Portugal-Leader Kris Meeke

Portugal-Leader Kris Meeke

Alles geklärt, nach Auswertung der Umstände auf der fünften Prüfung des fünften Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in Portugal ist Kris Meeke der eindeutige Souverän.

Die fünfte Prüfung, das war der zweite Durchgang des Portugal-Klassikers «Ponte Lima», mit 27,44 km die längste Entscheidung der ersten Etappe, brachte das Klassement ziemlich durcheinander. Der Argentinien-Sieger und Tabellenzweite Hayden Paddon, bis dahim auf Rang sechs, überschlug sich dort mit seinem Hyundai i20 WRC mehrmals. Er und sein Beifahrer John Kennard blieben unverletzt, der Hyundai fackelte aber ab. Wenig später rollte sich in der Nähe auch der Gesamtfünfte Ott Tänak mit seinem Ford Fiesta RS WRC. Auch er und seine Co-Pilot Raigo Mölder blieb unverletzt. Die Prüfung wurde zuerst abgebrochen und später neutralisiert. Vom Abbruch war auch der bis dahin führende Kris Meeke im Citroën DS3 WRC betroffen. Später erkannten die Sportkommissare Meeke die Bestzeit zu.

Meeke setzte auf den Entscheidungen sechs und sieben sein Bestzeiten-Festival fort und lag schon 35,2 Sekunden vor dem Vorjahressieger Sébastien Ogier im VW Polo R WRC und 39,0 Sekunden vor Dani Sordo im Hyundai i20 WRC:

Verärgert ob der Umstände auf der fünften Prüfung war Meeke dennoch. «Es lief bisher gut. Wir hatten bisher einen perfekten Tag, aber die Verwirrung über die Zeit auf der neutralisierten Prüfung trübt das alles. Aber das ist ja nun geklärt», merkte Meeke an.

 

«Die Prüfungen waren sehr hart. Ich musste am Nachmittag doch mehr arbeiten, als ich es erwartet hatte. Es war wirklich schwierig. Ich bin froh, jetzt hier zu sein», sagte Ogier nach der siebten Entscheidung.

 

Sordo kam mit einem platten linken Vorderrad ins Ziel und war wütend: «Es passierte in der Mitte der Prüfung. Wo genau, weiß ich nicht», mehr wollte Sordo nicht sagen.

 

In Not geriet wieder Jari-Matti Latvala, der sich ohne Servolenkung mit seinem VW Polo R WRC über die letzten Prüfungen quälen musste. Er fiel vom vierten auf neunten Rang mit einem Rückstand von 3:39,7 Minuten ab. «Ich bin erstaunt, dass wir trotz dieser Beschädigung hier sind. Ohne Servolenkung kämpfst du nur noch mit dem Auto. Keiner hat die Kraft, das durchzustehen. Einmal dachte ich, wir würden abfliegen», äußerte sich Latvala.

 

Stand nach der 7. von 19 Prüfungen:

 

1.    Meeke/Nagle (GB/IRL), Citroën DS3 WRC, 1:25:18,2 h.

2.    Ogier/Ingrassia (F), VW Polo R WRC, + 35,2 sec.

3.    Sordo/Marti (E), Hyundai i20 WRC, + 39,0

4.    Mikkelsen/Jaeger (N), VW Polo R WRC, + 55,5

5.   Neuville/Gilsoul (B), Hyundai i20 WRC, + 1:16,8

6.    Lefebvre/Moreau (F), Citroën DS3 WRC, + 1:30,3

7.    Östberg/Floene (N), Ford Fiesta RS WRC, + 1:42,9

8.    Camilli/Veillas (F), Ford Fiesta RS WRC, + 1:46,9

9.    Latvala/Anttila (FIN), VW Polo R WRC, + 3:39,7

10.  Tidemand/Axelsson (S), Skoda Fabia R5, + 3:47,5

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