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Bester Deutscher: Mike Wiedemann (KTM) fast erfroren
Nur drei Deutsche nehmen an der Dakar 2022 auf zwei Rädern teil. Nach drei Jahren der Vorbereitung lernt Mike Wiedemann als Rookie unerwartete Seiten der härtesten Rallye der Welt kennen.
Dakar Moto
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Mit seinen 23 Jahren ist Mike Wiedemann einer der jüngsten Teilnehmer an der diesjährigen Dakar. Der Endinger hat sich für seine erste Teilnahme in das niederländische BAS-Team eingekauft und fährt eine KTM 450 Rally.
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Wiedemann kommt mit jedem Tag besser in Schwung: Auf der ersten Etappe verlor er 2:20 Std., auf Etappe zwei 53 Minuten und am Mittwoch nur noch 35 Minuten auf den jeweiligen Etappensieger. In der Gesamtwertung belegt er nach Etappe 3 auf Platz 59 und ist damit der beste Deutscher. Das Abenteuer in der Wüste hat sich Wiedemann anders vorgestellt – hauptsächlich klimatisch. "Im Fahrerlager nennen sie es die Polar-Rallye – immer noch eisige Temperaturen, was auf der Etappe wirklich hart ist. Ich ging um halb fünf mit Thermobekleidung auf die Etappe und bin trotzdem fast erfroren", stöhnte der KTM-Pilot am Dienstag. "Auf der Etappe bin ich fast eingeschlafen, da ich so müde war. Gegen Mittag habe ich beinahe einen Hund mitgenommen, der wild auf der Autobahn herumirrte." Wiedemann berichtet weiter aus erster Hand von der dritten Etappe: "Die Prüfung war unglaublich schnell – Vollgas den ganzen Tag. Mit schnell meine ich, Durchschnitt weit über 100 km/h! Auf den Geraden habe ich immer etwas Zeit verloren, da mir einfach die Routine und das Vertrauen fehlt. In den Dünen im Gegensatz konnte ich immer wieder Zeit gut machen. Ungefähr bei der Hälfte hat sich ein Fahrer vor mir überschlagen und sich das Schlüsselbein gebrochen, danach habe ich direkt ein bisschen Gas herausgenommen!"
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Ob er die Rallye durchstehen wird, ist sich Wiedemann nicht mehr sicher.
"So viele Fahrer sind schon ausgeschieden. Technische Probleme, Stürze, vom Auto in den Dünen überfahren usw. Hier geht es zu, das kann man sich nicht vorstellen. Dass es so hart wird, hätte ich nicht gedacht", gab der Deutsche zu. "Noch so lange bis zum Ziel – da werde ich es jetzt ruhig angehen. Mein Körper ist noch top in Form. Das einzige sind meine Handgelenke, die ein bisschen anfangen zu schmerzen, aufgrund meiner OP und der fehlenden Belastung die letzten Monate."
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