Kimi Antonelli (Mercedes): Sitzungen mit Psychologen, mutige Vorhersage
Der Italiener Kimi Antonelli hat mit Mercedes 2025 eine überaus anständige Saison gezeigt: 3 beste Rennrunden, 3 Mal auf dem Podest, WM-Siebter. Der 19-Jährige aus Bologna sagt: «2026 will ich mehr.»
Sind es wirklich erst sieben Wochen her, seit in Abu Dhabi die Zielflagge der Formel-1-Saison 2025 fiel? Fühlt sich gar nicht so an. Denn auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya übt die Königsklasse bereits für die Saison 2026.
Mit dabei: der Mercedes-Teenager Kimi Antonelli aus Bologna. Der junge Italiener, in dem die Anlagen für einen GP-Sieger, vielleicht sogar für einen Weltmeister schlummern, hat sich auf die neue Saison intensiv vorbereitet.
Sehr solide erste Saison
Drei Mal stand Kimi 2025 auf dem Podest – als Dritter in Montreal, als Zweiter in Interlagos, als Dritter in Las Vegas. Die WM hat er auf einem soliden siebten Rang abgeschlossen, also nur einen Platz hinter jenem Fahrer, dem er bei Mercedes folgte, Lewis Hamilton.
Auf der Rennstall-eigenen Internet-Seite sagt Antonelli: «Ich habe die Pause genutzt, um über die vergangene Saison nachzudenken. Ich hatte einige Sitzungen mit meinem Psychologen. Wir haben analysiert, was 2025 gut und was schlecht lief, und das hat mir geholfen, Ziele für dieses Jahr zu setzen. Ich behaupte: Der Kimi von 2026 ist besser vorbereitet.»
„Wenn wir uns den Kalender ansehen, will ich versuchen, die Tage zu Hause optimal zu nutzen, um neue Energie zu tanken und unnötige Reisen zu vermeiden. Ich werde sicherstellen, dass ich immer 100 % Energie habe, um meine Leistung im Auto zu maximieren.»
«Vieles davon wird vom Ausdauertraining abhängen. Mit der Kraft bin ich zufrieden, aber jetzt will ich noch gezielter an meiner Ausdauer arbeiten. Das wird mir bei den heisseren Rennen wirklich helfen.»
Vorbereitung in Florida, Essen von Oma
Antonelli, der 2025 drei Mal die beste Rennrunde fuhr, weiter: «Ich reiste Anfang des Jahres nach Florida, zur IMG Academy unseres Teampartners Gatorade. Es war echt cool, eine unglaubliche Trainingsanlage, und ich habe die Zeit dort sehr genossen.»
Auch zuhause ist Einiges anders. „Ich bin in ein neues Haus in San Marino gezogen, was wirklich schön war. Ich habe Zeit mit meiner Familie verbracht und viel Leckeres von meiner Grossmutter und meiner Tante gegessen.»
Mutige Vorhersage für 2026
„Es war schön, zu Hause zu sein, aber ich habe die ganze Vorbereitungszeit auch sehr genossen. Zurück ins Rennwagenwerk zu kommen, zu sehen, wie das Auto Gestalt annimmt, in Silverstone auf die Strecke zu gehen und dann nach Barcelona zu fahren. Das war alles wirklich fabelhaft.“
„Das neue Auto fährt sich gut. Wir haben noch viel zu lernen, aber es war gut, ihn auf der Strecke zu spüren. Ich finde, die neuen Autos sehen echt gut aus und sind schon recht flott.»
Der Bologneser erlaubt sich eine mutige Vorhersage: «Ich glaube nicht, dass die Abstände in der Startaufstellung so groß sein werden, wie viele denken. Es wird einige enge Kämpfe geben.“
„Es wird etwas Zeit brauchen, bis alle das verstanden haben, besonders was das Batterie-Management angeht, aber sobald die Rennen beginnen, wird es richtig spannend.“
Welches Ziel hat sich der Teenager gesetzt? «Ich wäre glücklich, wenn ich im Dezember 2026 sagen könnte, dass ich durch Disziplin alles aus dem Jahr herausgeholt habe, was drin war. Ich will mich dieses Jahr persönlich weiterentwickeln, das ist mein oberstes Ziel. Mal sehen, wohin mich das führt.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach