Der Verlust der Gesamtführung auf der sechsten Etappe ist für Adrien Van Beveren kein Drama. Der Yamaha-Pilot weiß, auch bei der Rallye Dakar wird erst am Schluss abgerechnet.
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Das offizielle Yamalube Yamaha Team präsentiert sich stark bei der Rallye Dakar 2018. Mit Adrien Van Beveren (2.) und Xavier de Soultrait (7.) sind zwei der Werkspiloten aussichtsreich platziert, Yamaha kann auf den ersten Dakar-Erfolg seit Stephane Peterhansel 1998 hoffen.
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Van Beveren, der nach seinem Etappensieg an Tag 4 auch die Gesamtführung übernahm, verlor auf der sechsten Etappe zwar nur knapp zwei Minuten auf Kevin Benavides, dennoch musste der Franzose den beliebten Platz an der Sonne an den Honda-Piloten abtreten. "Ich bin glücklich, dass ich als Zweiter in den Ruhetag gehe. Bis jetzt läuft alles ganz ausgezeichnet", versicherte Van Beveren. "Mein Rückstand ist ja nicht sonderlich groß und in der zweite Rennwoche kann sowieso noch alles mögliche passieren." Die sechste Etappe war für den Yamaha-Piloten fahrerisch keine große Herausforderung. "Die Wertungsprüfung war ziemlich schnell, aber es gab keinerlei Schwierigkeiten. Ich wollte nur keinen Navigationsfehler machen und mit einer halbwegs anständigen Zeit im Biwak ankommen", meinte Van Beveren. "Aber auf der Verbindungssektion regnete es fast die ganze Zeit – und es war bitterkalt!"
Xavier de Soultrait blieb dagegen im Schlamm stecken. "Ich bekam eine Info, dass ich wegen eines Vorfalls vor mir langsamer und vorsichtig fahren sollte – und weil ich langsamer fuhr, blieb mein Bike im Schlamm stecken", ärgerte sich der Franzose, der eine zweiminütige Zeitstrafe aufgebrummt bekam. "Ansonsten hatte ich eine gute Etappe."
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